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Sozialismus

Chief Womba aus Leverville, benannt nach Mr. Lever von Unilever, Sunlicht usw., sammelte Anfang des letzten Jahrhunderts Kokosnüsse für Mr. Lever. Der machte damit das große Geld in Europa: Kokosfett, Margarine usw. Chief Womba musste nur Kokosnüsse bei Mr. Lever abliefern, um sich wohl zu fühlen. Nach einem Jahr hatte er alles, was er dazu brauchte: zehn Frauen, ein großes Dorf, Perlen, Messingstangen. Er sammelte keine Kokosnüsse mehr. Mr. Lever konnte das nicht verstehen. Er konnte doch unendlich reich werden. Jede Palme war doch für ihn ein volles Bankkonto.

Wer unendlich reich werden will, darf keine Verantwortung für andere Menschen haben, keine Kinder, keine LebenspartnerInnen, keine solidarische Gesellschaft. Wer das Streben nach Wohlstand zum Selbstzweck macht, zerstört eine Gemeinschaft, die der Mensch als soziales Lebewesen braucht. Angst keimt in ihm auf. Wer mehr braucht, als sich sinnlich wohl zu fühlen, ist in der Funktion seiner Sinne gestört, irrational. Angst läßt einen irrational reagieren. Wenn daraus Ausbeutung wird, Unterordnung eines Menschen unter einen anderen, gehören zwei dazu. Chief Womba gehörte nicht dazu. Aber der psychisch gestörte Mr. Lever fand viele andere psychisch gestörte Menschen auf der Welt, die sich ausbeuten ließen.

Wer Reichtum und Fortschritt nicht um ihrer selbst willen braucht, sondern nur zu seiner Selbstverwirklichung als soziales Lebewesen wie Chief Womba, hat in der kapitalistischen Gesellschaft in der Regel keine Gemeinschaft vertrauter Menschen (Dorf) mehr wie Chief Womba. Er wurde im Unverstand hineingeboren unter Singles, Ellenbogenkämpfer, Betrüger, Verräter. Will er dies nicht zur Kenntnis nehmen, leugnet er, im Kapitalismus zu leben, und will er trotzdem soziales Lebewesen sein, dann greift er auf vergangene Gemeinschaftsstrukturen zurück wie die Konservativen. Nimmt er die katastrophale Lage der Menschen im Kapitalismus zur Kenntnis, ohne selbst psychisch gestört zu sein, dann überlegt er, wie er eine Gemeinschaft vertrauter Menschen um sich scharen kann, wie er im Kapitalismus der Solidarität wieder Geltung verschaffen kann. Das ist die Geburtsstunde des Sozialismus.

So fing er im vorletzten Jahrhundert an. Allerdings gewannen in dieser Bewegung im Laufe der Jahre immer mehr die psychisch Gestörten die Oberhand, die sich nicht mehr bloß sinnlich wohl fühlen wollten, sondern bürgerlichen Wohlstand, Reichtum und Fortschritt um ihrer selbst willen anstrebten. Die meinten, Kapitalismus und Sozialismus vereinbaren zu können. Die meinten, mit dem Kapitalismus in einen Wettbewerb eintreten zu müssen. Die meinten, Kapitalismus und Demokratie seien kein Widerspruch.

Oder die meinten, den Widerspruch aushalten zu müssen, ihn sich nicht aufheben lassen zu müssen, sich der Natur, der materialistischen Dialektik entgegenstellen zu können. Über den Wolken müsse die Freiheit wohl grenzenlos sein, wenn sie schon auf der Erde nicht zu verwirklichen sei. Die Literatur eines Antoine de St. Exupéry müsse einen entschädigen für den Preis des Fortschritts. Der Widerspruch der kapitalistischen Gesellschaft ist ohne "Priestertum" und "Kultur" nicht auszuhalten.

Doch mit neuen Generationen wuchsen immer wieder psychisch gesunde Menschen nach. Der Kapitalismus musste seine materielle Grundlage, nämlich psychisch gestörte Menschen, durch Vergewaltigung, Kriege, Stress, Drogen immer wieder neu schaffen. Den Neugeborenen wurde der Irrsinn einer solchen Gesellschaft immer bewusster. Die materialistische Dialektik nahm ihren Lauf im Kapitalismus, während die sogenannte sozialistische Bewegung sich zerfleischte.

Die neue sozialistische Bewegung sagte: Republik, das ist nicht viel, Sozialismus ist das Ziel. Wir wollen keine bürgerliche Republik, keine repäsentative Demokratie, sondern eine wirkliche Demokratie, eine Räterepublik, Menschen, die sich selbst organisieren, die weder Parteien noch Staat brauchen. Wohlstand ist für uns kein Selbstzweck, Wohlstand nicht auf Kosten einer Entsolidarisierung in den eigenen Reihen. Erste Priorität: JedeR muss sich sinnlich wohl fühlen in seiner/ihrer individuellen Entwicklung. Wir entziehen uns möglichst dem Kommerz durch Selbstversorgung und Teilen. Menschliche Beziehungen sind keine Handelsbeziehungen. Menschen, denen man/frau vertrauen kann, kann man/frau nicht kaufen. Darüber hinaus braucht man/frau zum Glücklichsein nicht viel, wie man/frau an Chief Womba sieht.

Inzwischen hat sich der Sozialismus im Kapitalismus unterbewusst weiter entfaltet. Immer mehr Menschen entziehen sich dem sogenannten Konsumzwang, haben ihrem kapitalistischen Arbeitgeber innerlich gekündigt, halten ihre Familie für wichtiger als ihre Karriere, nehmen sich die Freiheit, mehr zu lieben als eineN (wenn ihnen danach ist), mit Menschen eigener Wahl zusammenzuleben, SchülerInnen selbst bestimmen zu lassen, was sie wann wo bei wem und wie lernen wollen. Diesen Sozialismus bewusst zu machen wäre eine Aufgabe einer neuen sozialistischen Bürgerbewegung. Der Weg zur Demokratie, zu einer sozialistischen Gesellschaft könnte in drei Stufen zurückgelegt werden.

1.      In der ersten Stufe würde sich eine Mehrheit von WählerInnen finden für eine Regierung, die 1250 Euro netto monatlich für jedeN in Deutschland garantiert. Die Erwerbsarbeit für Menschen mit einem Vermögen von 250.000 Euro und für DoppelverdienerInnen mit über 50.000 Euro im Jahr verbietet. Die nur noch ein Höchsteinkommen von 15.000 Euro brutto monatlich erlaubt. Die Bundeswehr, Geheimdienste, Rüstungsproduktion und Subventionen für Produkte abschafft, die unsere europäischen und außereuropäischen Partner billiger produzieren, die also nicht nur von Partnerschaft und Arbeitsteilung redet, sondern auch danach handelt. Die spekulative Gewinne hoch besteuert und eine Ausgleichsabgabe von Besserverdienenden verlangt. Die bei Kapitalflucht Grund und Boden konfisziert. Die keine staatlichen Gelder mehr an Kirchen und Parteien zahlt. Die den Bundestag und die Bundesregierung verkleinert und den Beamtenstatus abschafft. Die Atomenergie und Transrapid verbietet. Die die Produktion und Nutzung von privaten Autos nicht fördert. Die ARD und ZDF privatisiert. Die diverse Bundesforschungsanstalten auflöst. Die die Subventionierung privater Wirtschaftsforschungsinstitute streicht. Die das Weltraumprogramm streicht. Die die Agrarexporte der Europäischen Union nicht mehr subventioniert. Die das Flugbenzin besteuert. Die die ICE-Strecke Köln-Frankfurt/M. und 200 Mio Mark für Sandaufspülungen auf Sylt streicht. Die den Bundespräsidalsitz in Bonn auflöst. Die eine Verschwendung öffentlicher Gelder verhindert und mehr Personal für Betriebsprüfungen und für das Verfolgen von Steuerhinterziehung einstellt. Geld ist in Deutschland also genug da. Wenn das Volk es so will, wird es so gemacht. Viele sind dann bereit, in selbstbestimmtem Maß ehrenamtlich zu arbeiten. Viel Frust und damit viel Konsum von Unnötigem sind dann aus den Menschen genommen. Viel Geld bleibt übrig, um die terms of trade ausgewählter Länder der Dritten Welt zu stützen. Viel Kraft wird im Volk freigesetzt. Die Regierung ermuntert es, seine Sache selbst ind die Hand zu nehmen. Sie fördert das kollektive, selbstverwaltete Wohnen und läßt den Wohnungs- und Grundstücksmarkt so lange bewirtschaften, bis alle Immobilien in Genossenschaftseigentum übergegangen sind. Sie trennt Staat und Schule und verlangt nur noch einen Unterrichtsnachweis; sie fördert freie, selbstverwaltete Schulen, wo die SchülerInnen selbst bestimmen, was sie wann wo bei wem und wie lernen wollen. AkademikerInnen werden FacharbeiterInnen gleichgestellt. Kleine und mittlere Unternehmen werden gefördert. In der europäischen Währungsunion darf es kein Gefälle, keine Hierarchie geben.

2.      In einer zweiten Stufe wird diese Gesellschaft dann dynamisch gemischtwirtschaftlich organisiert: Private Unternehmen, die Monopole zu werden drohen (vielleicht bei einem Marktanteil von 30 %), werden in genossenschaftliche umgewandelt. Genossenschaftliche Unternehmen, die zu verkrusten drohen, werden privatisiert. Da sowieso immer mehr nationale Kompetenzen an Brüssel abgegeben werden, organisieren sich die Menschen in der Europäischen Union regional in dem Freistaat Bayern, dem Freistaat Sachsen, Katalonien, Breizah, Baskenland, Schottland, Wales, Galizien und was sich sonst noch zusammentun will. Parallel zu deutschen Parlamenten werden Runde Tische auf jeder Ebene installiert: Nachbarschaftsräte, Stadtteilräte, Stadträte, Bezirksräte, Landräte. Auf der untersten Ebene kann jedeR AnwohnerIn teilnehmen; jede Ebene delegiert VertreterInnen in die nächste Ebene. Diese können jederzeit abgewählt werden. Die Runden Tische dienen der Willensbildung des Volkes; wo der Wille des Volkes divergiert vom Willen des jeweiligen Parlaments, muß dieses sich damit auseinandersetzen. Aus der UNO wird eine Polizeiorganisation, die von Amts wegen mit ihrem Gewaltmonopol eingreifen muß, wo politische Konflikte zwischen Völkern irrational, d.h. mit Gewalt, ausgetragen werden.

3.      In einer dritten Stufe wird die ganze Erde nach dem Prinzip Selbstversorgen und Teilen organisiert. Z.B. werden alle auf der Erde benötigten Schiffe nur noch in Indonesien, Korea und auf der Meyer-Werft in Papenburg gebaut. Andere Produkte, von denen diese Orte abhängig sind, werden an anderen Orten der Erde hergestellt.

So ergeben sich wieder trennscharfe Begriffe, deren Einhaltung ein Pervertieren des revolutionären Prozesses verhindert. Sozialismus heißt:

Der Sozialismus braucht viel weniger Energie im konkreten und im übertragenen Sinn als der Kapitalismus.Was wären die Menschen alles bereit abzugeben, wenn sie sich durch ein garantiertes Grundeinkommen nicht um ihr täglich Brot und ein Dach über dem Kopf sorgen müssten?! Wieviel Wissen würde nicht zurückgehalten, wenn mensch nicht im Wettbewerb mit anderen stünde?! Wie sehr würden sich Menschen um ihre Nächsten kümmern, wenn sie selbst nicht ums Überleben kämpfen müssten?! Das garantierte Grundeinkommen erschließt diese Energie und die Fähigkeit, sich seine Lebensfrage zu beantworten. JedeR ist dann verantwortlich für alles, was er/sie tut. KeineR kann sich von einer eventuellen Schuld lossprechen mit Entschuldigungen wie: "Ich tue ja nur, was alle tun." JedeR muss sich selbst die Frage beantworten: "Will ich diese Arbeitswelt? Will ich diese Vereinzelung als Single oder als Paar?" KeineR kann ihm/ihr eine Beantwortung dieser Fragen abnehmen. Ein garantiertes Grundeinkommen löst die Probleme die die kapitalistische Gesellschaft mit der Renten- und der Arbeitslosenversicherung hat. Es ist nicht zuletzt in Frankreich eine weit verbreitete Forderung. Es ist jedoch nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zu einer menschenwürdigen Gesellschaft mit den o.g. drei Eckwerten.

Nicht zuletzt legt es ungeheure finanzielle Ressourcen frei für einen weiteren sozialistischen Eckwert: Partnerschaft. Eine Prävention von Kriegen ist nicht militärisch, sondern nur ökonomisch möglich. Wenn wir unseren Reichtum nicht mit den Menschen in der Dritten Welt teilen, werden wir Kriege nicht verhindern. Es darf nicht sein, dass für unser Militär siebenmal mehr ausgegeben wird als für unsere Entwicklungspolitik. Dieses Verhältnis muss umgedreht werden. Das ist sozialistische Politik.
 
 

Wiederaneignung

1.      Kapitalismus ist Klau am Menschen. Deshalb ist es sozialistisch, wenn der Mensch sich das zurückholt, was ihm geklaut worden ist.

2.      Kapitalismus lebt davon, dass er dem Menschen nur scheinbar das zurückgibt, was er ihm geklaut hat. Z.B. hat er ihm die Freiheit geklaut. Dafür bietet er ihm an: "Lotto. Die große Freiheit." Bei einer Wiederaneignung kommt es also darauf ann, dass mensch sich nicht das Falsche aneignet, nicht das, was im Interesse des Kapitalismus ist. Weitere falsche Aneignungsinhalte:

 Nation

Fortschritt

Religion

Kunst

Kultur

Musik

Urlaub

Arbeit

3.      Soll die Wiederaneignung gesellschaftsverändernd sein, muss sie von vielen ihr Leben lang praktiziert werden können. Zum Schwarzfahren ein Leben lang z.B. braucht mensch Geld und starke Nerven. Die Rote-Punkt-Aktion dagegen kann mensch ein Leben lang praktizieren. Weitere gesellschaftsverändernde Aneignungsinhalte:

"Mir geht's gut ohne Arbeit."

"Ich tu nur das, worauf ich Lust habe."

"Ich fordere ein garantiertes Grundeinkommen für jedeN."

Freie Wohnprojekte.

Freie Schulen.

Freie Radios.

4.      Wer seine familiären und beruflichen Probleme gelöst hat, kann leichter gesellschafts-verändernde Aneignungsinhalte leben. Sich FSK als kommunistisches Radio anzueignen, musste z.B. ganz schnell aufgrund persönlicher Überlastung aufgegeben werden.


 
 

Was soll das?

Subsistenz wird hier also als sozialistische Perspektive praktiziert. Das ist in der sozialistischen Bewegung nicht neu. Schon Wilhelm Liebknecht hat gesagt: Ein Volk soll nicht mehr konsumieren, als es erwirtschaften kann. Subsistenz heißt nichts anderes, als von dem leben, was die Natur einem bietet (Wiederaneignung), oder von dem leben, was mensch erwirtschaften kann, ohne dass dadurch die Natur oder die eigene Art zerstört wird. Was darüber hinausgeht, so hat die Geschichte der sozialistischen Bewegung gezeigt, hat politisch keinen Bestand.

Die Linke ist gegenwärtig gespalten. Z.B. in Mexiko plädiert eine Fraktion dafür, mit der Moderne zu gehen und im weltweiten Wettbewerb mitzumachen. Die andere Fraktion will sich national abschotten und die eigene Währung stark machen.

Der weltweite Wettbewerb um den besten Standort für Aktienbesitzer ist ruinös; wer zuletzt übrig bleibt, hat nur noch zerstörte Märkte um sich. Schweden z.B. machte eine Weile ungezügelt beim weltweiten Wettbewerb mit, wertete die eigene Währung ab, um den Export und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Die ganze Nation musste sparen, damit die 5 % des Bruttoauslandprodukts schneller wuchsen. Das Wirtschaftswachstum insgesamt wuchs trotzdem unbedeutend, die Produktivität ließ nach, weil der Vorteil im internationalen Wettbewerb durch die abgewertete Währung ja schon gegeben war. Als das Ruder mit Steuererleichterungen herumgerissen wurde, um das Bruttoinlandsprodukt anzukurbeln, gab das der eigenen Wirtschaft auch keine kräftigen Schub. Die Leute kauften keine Autos und andere Investitionsgüter, sondern das Nötigste zum Essen und Kleiden, sparten den Rest für künftige Arbeitslosigkeit und Rente. Die Masse der Konsumenten war sowieso ausgefallen, weil der Sozialabbau bei Familien mit Kindern, NiedriglöhnerInnen, RentnerInnen, Arbeitslosen nicht zurückgenommen wurde; Steuererleichterungen helfen denen nicht, die keine Steuern zahlen. Ähnliches passierte in Japan. Die monetären Operationen des Neoliberalismus überzeugen die Menschen nicht.

Die nationale Abschottung will explizit den Außenhandel beibehalten. Devisen müssen also erwirtschaftet werden; das Volk muss den Gürtel enger schnallen für Devisen, damit einige im Norden nicht auf Bananen verzichten müssen. Oder damit man der Erste im Weltraum ist oder die besten Waffen und die meisten Atomkraftwerke hat. Man kann sich aber nicht offiziell abschotten und insgeheim am "Fortschritt" jenseits der eigenen Grenzen trotzdem teilnehmen wollen. Die Lektion der UdSSR sollte der sozialistischen Bewegung reichen.

Wer den Handel und das Geld als zentrale Instrumente der Selbstversorgung nicht aufgeben will, wird also scheitern. Wer nur subsistent leben will, braucht keinen Handel. Subsistenz als sozialistische Perspektive heißt nun allerdings weder Abschotten noch Zurück in die Steinzeit. Wenn aber die Ausbeutung der Menschen diesseits und jenseits der Grenzen entfallen soll, gibt es nur noch den Lebensstandard, den die vorhandenen Kräfte zu erwirtschaften bereit sind. Der wird nicht sehr hoch sein, wenn man von einer Demokratie ausgeht, in der Menschen zu nichts gezwungen werden. Der wird auch nicht sehr hoch sein müssen, weil die meisten Errungenschaften des Kapitalismus nur der Besänftigung des durch ihn hervorgerufenen Elends dienen: Die Fernsehindustrie, die Sportindustrie, die Rüstungsindustrie und ähnliche werden abwandern - mit Gott. Es wird aber nicht nur Menschen geben, die sozusagen von ihrem eigenen Schrebergarten leben. Sondern, nachdem ihre Subsistenz gesichert ist, werden viele ehrenamtlich tätig sein wollen und jetzt erst kreativ sein können, so dass ein innovatives Potential freigesetzt wird, um das einen die "ökonomisch" operierenden Staaten draußen beneiden werden und das sich dann doch wieder für "Luxus" nutzen lässt, den man im eigenen Land nicht produziert. Wichtig ist jedoch, im eigenen Land ohne Handel auszukommen, nur mit Selbstversorgen und Teilen. In der Tendenz wird es dann nicht auf eine Idylle mitten im Kapitalismus hinauslaufen, sondern diese Selbstorganisation wird weltweit NachahmerInnen finden.

Nicht von heute auf morgen wird es eine Gesellschaft geben, die nach dem Prinzip Selbstversorgen und Teilen lebt. Allmählich wird sich die heutige Gesellschaft wie im ersten Artikel entwickeln, wenn es genügend Menschen gibt, die heute schon nach diesem Prinzip leben. Das sind sehr wenige in unseren Breitengraden, aber die Mehrheit auf der Erde. In jedem Menschen ist etwas davon, sonst könnte er nicht leben. In jedem Menschen ist etwas davon zurückgeblieben, denn alle kommen zunächst so zur Welt und werden vom Kapitalismus mehr oder weniger deformiert. Sich das wieder anzueignen, womit Mensch auf die Welt gekommen ist, ist letzten Endes Sozialismus.
 

Widerstand

Warum es manchmal von Vorteil ist, langsam zu sein, zu warten, nur das Notwendige zu tun: Das Fax wurde vom Email überholt, der PC vom Notebook, der Anrufbeantworter von der Net-Box, die Industrialisierung von der Dezentralisierung, die Arbeitsgesellschaft von der Selbsthilfegesellschaft, das Management by Order von dem Management by Consent, der Kapitalismus vom Sozialismus.

Warum es eine Objektivität nicht gibt, warum mensch nicht darum herum kommt, Partei zu ergreifen, politisch zu sein: Die Glücklichen Arbeitslosen haben keinen großen Zulauf. Das Molokino hat keinen großen Zulauf. Das Theater von Tom Stromberg hat keinen großen Zulauf. Sich selbst nicht zu mögen macht keinen großen Spaß. Der Kapitalismus hat keinen großen Zulauf.
 
 

Hamburg

Nur damit ihr wisst, wo ich lebe. Dass ich mir keine Illusionen mache. Der Vollmond scheint. Da unten liegt einer im Nirwana. Eine macht sich noch im Autospiegel schön, bevor sie in einem Asyl für leichte Mädchen verschwindet. Eine andere hebt ein weißes Briefchen auf. Ein und aus gehen die Leute im Tele-Café. Ein Schwarzer und eine Weiße suchen sich ihren Weg. Von Polizei weit und breit keine Spur in der höchsten Polizeidichte Deutschlands. Die Dealer gehen ihren Geschäften nach. Die Touristen ihrem Vergnügen. Man lebt mit Hund hier. Frau auch, zu ihrer Sicherheit, nachts führt sie ihn aus. Unser Freund füllt seinen Becher aus leeren Bierdosen und lässt sein Wasser an Bäumen wieder ab. Freier kurven um die Ecke. Alte Knaben suchen ein Mädchen. Und Mädchen verzweifelt Dealer. Die Homos gehen schnell an der Szene vorbei. Die Schaufensterlichter gehen aus, das Tele-Café leert seinen Eimer in den Rinnstein. Es ist alles ruhig, nur hie und da ein lauter Hinweis. Du kannst die Zeitung vom nächsten Tag schon kaufen. Der Kellner vom Europäischen Hof hat Feierabend. Wir sind international. Wir haben hier schon lange keine Tapeten mehr.
 
 

Brot

Bin ich doch unter die "glücklichen Auserwählten" gekommen, die beim BACKHUS das Roggenmischbrot für die Hälfte, d.h. 2,50 DM für 750 g, erhalten. Musste ich doch feststellen, dass ich von HARRY 1500 g ganz regulär für 1,29 DM erhalte. Auch die glücklichen Auserwählten werden im Kapitalismus noch ganz schön geleimt.
 
 

Hase und Igel

Haben Sie heute schon Ihren Anrufbeantworter abgehört? Haben Sie ihn reparieren lassen? Wann haben Sie zum letzten Mal mit dem/derAngerufenen ein Gespräch geführt? Kennen Sie ihn/sie überhaupt? Nichts als Stress mit der modernen Technik. Brauchen wir wirklich alles? Keine Hardware-Probleme mit einer T-Net-Box für die, die unbedingt einen Anrufbeantworter brauchen. Entspannung für die, die diese Neuerung "verpasst" haben, bis sie veraltet ist. Wer hat heute noch einen Anrufbeantworter?

Dauernd ist man erreichbar! Nicht mal auf der Toilette ist man vor einem Handy-Anruf sicher! Nichts als Stress mit der modernen Technik. Brauchen wir denn wirklich alles? Was duldet keine Minute Aufschub? Die 253. Bewerbung? "Wie geht's dir?" "Ich langweile mich." "Ach, da bist du ja schon." Die beiden Handy-Nutzer stehen sich gegenübver und wissen nichts miteinander anzufangen. Ist es da nicht besser, sie sind ohne Handy?

Haben Sie schon alle Ihre aufgenommenen TV-Sendungen angesehen? Haben Sie schon mehr Videos aufgenommen, als Sie sehen können? Nichts als Stress mit der modernen Technik. Beeilen Sie sich. Bald gibt es keine Video-Player mehr, weil es nur noch DVD-Player gibt. Wer abwartetem was er wirklich brauchte, konnte manchen technologischen Fortschritt überspringen und sitzt als Igel gemütlich da, wenn der Hase angerannt kommt. Droht ihm nur einen Anklage, weil er seinen "Pflichten" als Konsument nicht nachkommt. Weil er nicht mitmacht im Kapitalismus. Entspannt wird er sich diese Anklage anhören.

Einige wenige brauchen den Hörfunk für Informationen. Aber auch der bietet modernsten Fortschritt: "Sie können weitere Informationen zu diesen Thema auf unsere Homepage erhalten. Auf Anruf schicken wir Ihnen aber auch das Material zu." Warum nicht die Post nutzen, solange es sie noch gibt? Kein Suchen im Netz, kein Ärger mit dem Server, kein teurer Ausdruck mit dem Lexmark-Drucker.Am nächsten Tag schon die Hardcopy im Briefkasten. Kostenlos. Manchmal ist der altmodische Weg doch der schnellere und billigere. Das haben auch schon die Nutzer von Datenbanken herausgefunden; sie lassen sich das Material eher per Post zusenden, als dass sie es direkt aus dem Netz kopieren.

Man soll die technischen Möglichkeiten unter die Lupe nehmen; man muss aber nicht alles mitmachen. Das schadet nur dem Kapitalismus, nicht dem eigenen Wohlbefinden.
 
 

 Das Kapital regelt jetzt öffentliche Angelegenheiten selbst


1949 hat das Kapital in Deutschland sich eine Schauspielertruppe gemietet, die das Stück "Bürgerliche Demokratie" geben sollte. Man war genötigt, den Kapitalismus etwas zu übertünchen, weil zu viele wußten, dass der nicht naturnotwendig war, dass es auch ein Leben außerhalb des Kapitalismus gab. Alle sollten das Gefühl haben, teilzuhaben an politischen Entscheidungen, nicht aber an wirtschaftlichen Entscheidungen. Mit einem solchen Gefühl der Freiheit ließen sich die Menschen besser ausbeuten. Sie arbeiteten bis in die Nacht, bei Wind und Wetter, sie arbeiteten sich zu Tode, um Deutschland wieder aufzubauen. Dafür schwor die Schauspielertruppe, gegen die Wiederbewaffnung zu sein, Verfolgten Asyl zu gewähren, privates Eigentum sozial zu verpflichten, die Menschen in Deutschland sozial abzusichern. Bis sie einige beim Wort nahmen, dann wurde es dem Kapital zu teuer. Das Stück "Bürgerliche Demokratie" wurde auf die Dauer zu teuer, so dass man auf Abhilfe sann.
 
 

In der komplexen Gesellschaft von heute ließen sich die Ziele angeblich nicht einfach von oben durch die Politik verordnen, sondern man müsse die Entscheidungen dem Markt, dem "freien Wettbewerb der Ideen", überlassen. Die Menschen mussten den Kapitalismus wieder als naturnotwendig erleben. Demokratische Begriffe mußten in ihr Gegenteil verkehrt werden. Vorsichtig fing der wichtigste Repräsentant des deutschen Kapitals 1971 an, die parlamentarische Demokratie anders als im Grundgesetz zu definieren: Hermann Josef Abs: "Eine parlamentarische Demokratie ist geradezu dadurch charakterisiert, dass die Legitimation durch Wahlen und die Legitimation durch Privateigentum in einem Gleichgewicht stehen." Der Ölschock in den 70er Jahren war dem deutschen Kapital ein willkommener Anlass zu zeigen: "Nur wenn es der deutschen Industrie gut geht, geht es auch den Deutschen gut. Alle müssen den Gürtel enger schnallen, damit die Schornsteine wieder rauchen. Erst arbeiten, dann leben. Das Gemeinwohl ist das Wohl der deutschen Wirtschaft." Werbung wurde als Meinungsfreiheit verkauft. Gesinnung wurde bestraft. Krieg ging wieder von Deutschland aus. Das Recht auf Asyl wurde abgeschafft. Die Armen mussten sich sozial selbst absichern. Das Grundgesetz wurde anders ausgelegt.
 
 

1983 veränderte Hans-Jürgen Papier, der neue Kommentator des Grundgesetzes, in über 600 Randnoten seinen Inhalt. "Eigentum verpflichtet" verstand er jetzt so wie Hermann Josef Abs: Wer Kapital besitzt, ist verpflichtet, sich in die Politik einzumischen. Das Gewicht des jeweiligen Kapitals gilt überhaupt nicht mehr als Gefahr für die Demokratie, sondern umgekehrt, die Demokratie wird als Gefahr für die Freiheit des agierenden Kapitals verstanden, und deshalb ist - zu seinem Schutz - das Kapital geradezu verpflichtet, mit welchen Mitteln auch immer als Teil der gesellschaftlichen Gewalten aufzutreten. Unsere "Eigentumsordnung" erfordere dies "gerade auch wegen ihrer politischen Explosivität". Papier hebt dabei hervor, dass diese Einmischung nicht einmal das Gemeinwohl im Auge zu haben brauche, also nicht einmal ein übergreifendes Ziel; vielmehr beinhalte die Sozialpflichtigkeit des Eigentums gerade eine Einmischung "mit privatnütziger Zielsetzung" bzw. mit dem Ziel einer "privatnützigen Mitgestaltung der Sozialordnung". Papier führt dafür sogar ein neues Verständnis von Gewaltenteilung ein; er spricht von einer unsere Verfassung prägenden sozialen "Gewaltenteilungsfunktion" des Art. 14, davon also, dass dem Kapital in dem Maße seiner Konzentration eine besondere Legitimation zur Teilhabe an gesellschaftlicher Gewalt zukomme - eben als Gegengewicht zu den demokratischen Rechten des Volks. Ein rein auf Volkswillen gestützte Demokratie lehnt er entschieden ab: Das Grundgesetz kenne gemäß Art. 14 "keine Totalität des (demokratisch legitimierten) Hoheitsakts (...), keine potentielle absolute Herrschaft der politischen Demokratie über Gesellschaft und Wirtschaft." Die bürgerliche Demokratie wird also eingeschränkt und subtil eines totalitären Charakters verdächtigt. So erlangt der Kapitalismus in Form des Neoliberalismus wieder die geistige, juristische und letztlich auch politische Hegemonie. Denn Hans-Jürgen Papier wurde im letzten Jahr Vorsitzender des ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts.
 
 

Dem ging die Regierung Kohl/Kinkel/Rexrodt voraus, die in den 80er Jahren die Steuern auf das Kapital, insbesondere auf das konzentrierteste Kapital, stufenweise und schließlich radikal senkte. Von 1997 auf 1998 sind die Erträge der Industrie um 40% gewachsen, 10% aller Haushalte verfügen über 50% allen Geldvermögens, 6% übe das ganze Produktivvermögen. Im ersten Halbjahr 1999 stieg der Reingewinn der Deutschen Bank um 45% auf 1,8 Mrd Euro, und ihre Steuern gingen zurück von 600 auf 520 Mio Euro. Die Steuerquote des Staates ist heute niedriger als vor der Vereinigung. Eine Folge davon ist, dass jede vierte Mark des Bundeshaushalts für Zinsen ausgegeben werden muß; aber die gegenwärtige Regierung denkt nicht daran, die Privilegien des Kapitals wieder abzuschaffen und das Eigentum sozial zu verpflichten. Im Gegenteil: Es wird noch einmal mit 8 Mrd Mark subventioniert, während der größte Teil des Sparvolumens von 30 Mrd Mark von Beschäftigten, Arbeitslosen, SozialhilfeempfängerInnen und RentnerInnen kommt und diese daran erinnert werden, dass sie auch Pflichten hätten. Nach der Devise: Dem Kapital muß es gut gehen, sonst geht es den Deutschen nicht gut.
 
 

Diese Losung muss heute nicht mehr verschleiert werden, muss nicht mehr von einer Schauspielertruppe mit dem Anschein von Demokratie vorgetragen werden, weil es angeblich keine Alternative zum Kapitalismus mehr gibt. Allen ist angeblich klar, daß gespart werden muß, der Sachzwang regiert angeblich. Wenn gespart werden müsse, komme auch der Sozialhaushalt als der größte nicht ungeschoren davon. Von der größten Kapitalkonzentration redet niemand.
 
 

Wenn Bund, Länder und Kommunen nicht mehr handlungsfähig sind, weil angeblich gespart werden muss, muss das Kapital die öffentlichen Aufgaben übernehmen. Das geht auch schneller und effizienter, weil ungehindert durch demokratische Kontrolle. Nur Leistung im Sinne der kapitalistischen Wirtschaft zählt. Z.B. erreicht durch Hochschuleingangsprüfungen, Studiengebühren, private Finanzierung der Hochschulen, billige, kurzfristig verwertbare Arbeit in Forschung und Lehre durch Zeitverträge, billige, kurzfristig abzuschließende Ausbildung durch vereinfachte Berufsbilder und durch Bachelor-Studiengänge, Zentralisierung der Macht bei Dekanen und Präsidenten von Hochschulen. Solche Forderungen stellt das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). 1994 wurde dies als gemeinnützig anerkannte, private GmbH von der Bertelsmann-Stiftung, in der über zwei Drittel des Grundkapitals der Bertelsmann AG stecken, und der staatlichen Hochschulrektorenkonferenz gegründet. Unter der Regierung Kohl zumindest bestanden enge Kontakte zum Wissenschaftsminister und zum Bundespräsidenten. Auf Länderebene ist das CHE in Hochschulbeiräten vertreten. In Niedersachsen leitet es den Wissenschaftlichen Beirat, der ein "Modellvorhaben für eine Erprobung der globalen Steuerung von Hochschulhaushalten" begleitet. Die Geschäftsstelle diese Beirats ist in den Räumen des CHE auf dem Gelände der Bertelsmann AG in Gütersloh. Es gibt schon einen CHE-nahen Studentenverband. Die Bertelsmann AG hat auch schon ihre eigene Hochschule, vielleicht als Modell aller Hochschulen der Zukunft. Peter Glotz (SPD) empfiehlt gar deutschen Hochschulen, an die Börse zu gehen. Der Stifterverband für die Deutsche Wirtschaft finanziert den Akkreditierungsrat, der in Zukunft die Akkreditierungsagenturen überwachen soll, die die Qualität von Forschung und Lehre in den neuen Bachelor/Master-Studiengängen beurteilen.
 
 

Dann gibt es da noch das Centrum für Angewandte Politikforschung (CAP) an der Ludwig Maximilians Universität in München, geleitetet von Werner Weidenfeld, Politikwissenschaft-ler an eben dieser Universität und im Vorstand der Bertelsmann-Stiftung. Das CAP organisiert den wissenschaftlichen Sachverstand zur Entwicklung von Problemlösungen für die Politik in dieser Republik. Das CAP macht Politik für den Dritten Weg. Es ist keine Frage, ob Gerhard Schröder oder das CAP zuerst da war: Das CAP war zuerst da.
 
 

Die Privatisierung öffentlicher Belange findet auch in der Weise statt, dass die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung privatnützige Wirtschaftsforschungsinstitute finanziell fördert, zusammengefaßt in einer sogenannten Blauen Liste. Jüngstes Mitglied ist das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim.
 
 

Die wichtigsten kapitalistischen Konzerne haben sich im Transatlantic Business Dialogue (TABD) organisiert. Der TABD hat dieselben Strukturen wie die Europäische Kommission und "berät" die Kommissare in seinem Interesse. So hängt die Europäische Kommission, die sowieso schon ohne demokratische Legitimation ist, an der Leine des Kapitals.
 
 

Wenn der bürgerliche Staat sparen muss, muss angeblich das Kapital öffentliche Funktionen, d.h. die Reproduktionsstrukturen, übernehmen. Frei von jeder demokratischen Kontrolle regieren "Führungspersönlichkeiten" und "Experten-Beiräte". Das nennen wir Faschismus. Die geistige Hegemonie des Kapitals weiß das zu verschleiern mit Begriffen wie "Autonomie", "neue Formen der Partizipation", "doppelte Legitimation". Die geistige Hegemonie des Kapitals prägt auch das Objekt solcher Reproduktionsstrukturen: Der einzelne fühlt sich als Unternehmer, als Investor in sein eigenes Leben. Scheitert er mit seiner Lebensplanung, hat er sich dies selbst zuzuschreiben und nicht den kapitalistischen Verhältnissen. Widerstand ist sinnlos, wo scheinbar Marktgesetze regieren und es keine Alternative zum Kapitalismus gibt. So fügen sich Millionen Arbeitslose willig in ihr "Schicksal", Millionen werden sich als angebliche Versager aus einer Ausbildung drängen lassen, Millionen werden sich mit einem Lebensstandard auf niedrigstem Niveau zufriedengeben und sich immer noch mobilisieren lassen gegen die außerhalb der Festung Europa, die ihnen angeblich auch noch das nehmen wollen.
 
 

Wer sich nur noch um sein eigenes Leben, um die Investition in sein Leben kümmern soll, braucht auch keine Allgemeinbildung mehr. In der Logik des Kapitals sind dann die Befähigung zur Formulierung allgemein-politischer Interessen, die Befähigung zu allgemeinpolitischer Analyse und zu Utopien reine Verschwendung, sie werden aus den Reproduktionsstrukturen entfernt. Allgemeinpolitische Äußerungen von StudierendenvertreterInnen sind ja schon verboten. Bestrebungen, das dumme Zeug, das angeblich die bürgerlichen Parlamente äußern, durch ein Veto von Experten-Beiräten zu unterbinden, sind schon im Gange. Allgemeinpolitische Interessen stellen für die Freiheit des Kapitals eine potentielle Einschränkung und somit eine deutliche Gefahr dar. Deshalb geht es bei der Neudefinition der Reproduktionsstrukturen um eine straffe soziale und ideologische Selektion, mit der letztlich durchgesetzt werden soll, dass nur solche Mentalitäten geduldet und gefördert werden, die sich hauptsächlich an Gesetzmäßigkeiten des Marktes orientieren. Das wirkt sich auf die politische Qualifikation der Menschen und der politischen Inhalte der öffentlichen Diskussion aus. So spricht z.B. Pro 7, Eigentum von Leo Kirch, 1999 in seinen Nachrichten von einem Umweltminister Fischer.
 
 

Die geistige Hegemonie des Kapitals ist nichts Abstraktes, sondern kann klar benannt werden mit den Herrschaftsstrukturen des Bertelsmann-Konzerns: Aus Unterhaltung, Presse- und Fachinformation, aus dem Multimedia-Bereich, aus Immobilien und aus Finanzspekulationen 1996 ein Umsatz von 22 Mrd Mark und ein Gewinn von 1 Mrd Mark, zu zwei Dritteln global. National ist die Hegemonie gesichert durch Verflechtungen mit dem Springer-Konzern, der Zeit-Stiftung sowie dem Spiegel-Verlag Rudolf Augstein. Die Medienkonzentration der Konzernverbünde Kirch/Springer und Bertelsmann/RTL ist in Deutschland längst weiter fortgeschritten, als die Staatsverträge der einzelnen Bundesländer erlauben. Da jedoch jetzt der Markt, sprich: die Standortsicherung, die Politik macht, kommt es zu Proporzlösungen wie zwischen Bayern und Nordrhein-Westfalen: Tust du meinem Kirch nichts, tu dich deinem Bertelsmann nichts. "Wenn die Medienmacht zum Handelsobjekt wird, kann man sich mit sehr viel Geld die Meinungsmacht in Deutschland zusammenkaufen", so Hans Hege, der 1994 aus Protest gegen die Ohnmacht der Kontrolleure den Vorsitz in der Konferenz der Landesmedienanstalten niedergelegt hatte. So ließ z.B. Rudolf Augstein Stellen in seinen Zeitschrif-ten, die ihm nicht paßten, einfach schwärzen. Z.B. durfte nicht auf den Geschäftspartner von Kirch hingewiesen werden: Beisheim, der Eigentümer von Metro und Kaufhof. Das Kapital regiert in Deutschland wieder ungehindert, die Schauspielertruppe in Berlin kann gehen.
 
 












Der Dritte Weg

Die Armen werden ärmer, die Reichen werden reicher. Die Armen lassen wir fallen, die Masse der Wählerstimmen kommt nicht von ihnen. Die Masse der Wählerstimmen kommt aus der Mitte. Deshalb stützen wir die Mitte mit Steuererleichterungen. Unter Mitte verstehen wir die Menschen, die noch bereit sind, ihre Arbeitskraft auch noch bei einem sehr niedrigen Lohnniveau zu verkaufen. Wer das nicht ist, fällt leider raus. Sagen die Herrschenden des Dritten Wegs.
 
 

So fallen in Deutschland immer mehr Kinder und Jugendliche unter die Sozialhilfe. Und immer mehr Menschen in Deutschland haben Angst, in diesen Sog gerissen zu werden. Sie geben nicht mehr leicht ihr Geld aus, sondern sparen es für den Fall aus der Mitte. Das schwächt die Wirtschaft.
 
 

Die finanziellen Stützungsaktionen für die Mitte schwächen den Staat immer mehr, so dass immer weniger für Wirtschaftssubventionen übrig bleibt. Das schwächt die Wirtschaft.
 
 

Dabei muss der Staat im globalen Wettbewerb für einen starken Euro sorgen. Sparen kommt vor inhaltlicher Gestaltung der Politik. Das schwächt die Wirtschaft.
 
 

Aus der Angst, aus der Mitte zu fallen, entsteht der Rechtsradikalismus in der Europäischen Union. Der Wirtschaftsstandort Europäische Union verliert im globalen Wettbewerb an Attraktion. Das schwächt die Wirtschaft.
 
 

So ist der Dritte Weg der verzweifelte Versuch des Kapitalismus, sich selbst zu retten, nicht an der eigenen Logik zugrunde zu gehen. Wie wir in der Geschichte gesehen haben, wird ihm das mit dem Dritten Reich gelingen, wenn der Sozialismus keine attraktive Alternative darstellt. Diese versuchten wir im ersten Artikel zu geben.
 
 

Barbarei

Wir leben in einer Barbarei. Wir leben im Kapitalismus. Auch wenn es anscheinend keineR merkt. In fünfzig Jahren werden sich die HistorikerInnen an den Kopf fassen: Wie konnten die nur so blind sein? Wie die Deutschen im Dritten Reich.
 
 

Die alltägliche Barbarei "JedeR gegen jedeN" spiegelt sich auch in der Politik wider. Entscheidende Kriterien sind nicht Menschenrechte und Verfassung, sondern: Wie bleibe ich an der Macht? Wie erstrahle ich im besten Licht? Das war bei Helmut Kohl so, wie wir gesehen haben, das ist bei Gerhard Schröder nicht anders. Da bricht man schon mal ungestraft die Verfassung, auf die man eingeschworen worden ist. Solange Slobodan Miloševi? Kosovo-Flüchtlinge zurücknahm, war er ein geachteter Gesprächspartner, heute ist er ein Bösewicht. Abschottung vor Flüchtlingen ist oberste Maxime deutscher Außenpolitik. Solange Miloševi? Flüchtlinge zurücknahm, hieß es, im Kosovo gäbe es praktisch keine Verfolgung. Als Flüchtlinge über die jugoslawischen Grenzen und auch nach Deutschland drängten, rechtfertigte dies angeblich einen Aggressionskrieg, einen Verfassungsbruch.
 
 

Kapitalismus hat nichts mit Moral zu tun. Da riskiert man schon mal das Leben deutscher Soldaten auf Atom-U-Booten, weil man sparen will, obwohl von der NATO Ausstiegsluken für Rettungs-U-Boote vorgeschrieben sind. Da riskiert man schon mal Rechtsradikalismus, indem man an Jugendeinrichtungen und anitfaschistischen Netzwerken spart. Gespart wird nicht, wo die Industrie mit Arbeitsplatzverlusten und Schwächung des Standorts Deutschland droht: bei der Rüstungsindustrie, bei der Airbusindustrie, bei der Informationstechnologieindustrie, bei der Biotechnologieindustrie. Sie werden von Gerhard Schröder subventioniert, und Arbeitslose, Rentner, Familien mit Kindern, Sozialhilfeempfänger, Ossis werden geschröpft. Bis sie Druck ausüben und die Herrschenden nicht mehr so hell erstrahlen lassen. Dann wird mal das Kindergeld ein wenig erhöht, oder die Ossis werden besucht. Im Wesentlichen bleibt es aber bei schönen Worten, während die Milliarden in die Industrie fließen. Barbarisch. Unmoralisch. Aber so ist das nun einmal im Kapitalismus. Bis die Verarschten sich nicht mehr mit Worten abspeisen lassen und sehen, welche Barbarei um sie herum vor sich geht.
 
 

Krank im Hirn

Heimatvertrieben seien sie, die (Kinder der) Sudetendeutschen. Ich könnte mich auch heimatvertrieben nennen, weil ich aus beruflichen Gründen meine Heimat verlassen musste. Ich hab die Heimat verlassen, weil man als junger Mensch noch flexibel ist. Als alter Mensch weiß man, dass diese Vertreibung mit den kapitalistischen Strukturen zusammenhängt. Als alter Mensch weiß man aber auch, dass die vertriebenen (Sudeten)Deutschen nicht ganz unschuldig an ihrem Schicksal waren. Wer von ihnen war im Widerstand gegen Hitler? Also die sollten sich mal nicht so aufspielen. Sie sollten sich als Auswanderer betrachten wie andere Millionen Deutsche auch, die vor der Gewalt des Kapitalismus zurückwichen und anstandslos eine neue Heimat annahmen.
 
 

Die auch nicht über eine Anglisierung der deutschen Sprache lamentierten. Ich musste auch eine neue Sprache lernen, als ich mein Heimat verließ. Im Kapitalismus sind wir nun mal alle sprachlich in die USA ausgewandert. Man spricht die Sprache der Gegend, in die es einen verschlägt. Man spricht die Sprache der Gegend, in der man auf diese Erde geworfen wird. Wer da lamentiert, ist krank im Hirn.
 
 

100 bis 120 Jahre alt wollen die Menschen hier werden; im Mittelalter reichten ihnen 30 Jahre. Eine Wissenschaftsministerin will die Alzheimer-Krankheit mit der Genom-Forschung ausrotten und weiß nicht, dass diese Krankheit auch mit einfacheren Mitteln zu bekämpfen ist, weil sie ein willfähriges Instrument der Gentechnik-Industrie. Wer durch den Kapitalismus innerlich entleert worden ist, will nie sterben, weil er immer noch auf ein Leben hofft. In anderen Kulturen ziehen sich die Menschen nach einem erfüllten Leben zurück und sterben. Nur wer krank im Kopf ist, will nicht sterben. Der Kapitalismus lebt von PolitikerInnen, die krank im Kopf sind.
 
 









Der Widerspruch
im kapitalistischen
Alltag
 
 
 
 
 
 
 
 

STRESS


4-mal jährlich zum Zahnarzt

1-mal jährlich zum Augenarzt

2-mal jährlich zum Internisten

4-mal jährlich zum Hausarzt

3 Stunden wöchentlich für Massage, Peeling, Lotion

3 Stunden monatlich für Friseur

4 Stunden wöchentlich für Sauna, Schwimmen

2 Stunden täglich für Jogging

0,5 Stunden täglich für Yoga

6 Wochen jährlich für Urlaub

2 Stunden wöchentlich für Skating

2 Stunden täglich für Fernsehen

3 Stunden wöchentlich für Kino

6 Stunden wöchentlich für Sex

0,5 Stunden täglich für Kinder

0,25 Stunden täglich für Partner

3 Stunden wöchentlich für Essengehen












Gerhard Schröder wird beraten von dem Arbeitgeberverein "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft": Hans Tietmeyer, Dagmar Schipanski, Wolfgang Clement, Edmund Stoiber, Oswald Metzger, Siegmar Mosdorf ... Gerhard Schröder wird auch beraten von "econsense - Forum für Nachhaltige Entwicklung": Allianz, BASF, Bayer, BMW Daimler-Chrysler, Deutsche Bank, E.ON, Gerling, Heidelberger Zement, Henkel, Lufthansa, Münchener Rückversicherungsgesellschaft, Preussag, RAG, Ruhrgas, Bosch, RWE, Siemens, Tetra Pak, VCI, VW.

Der Aufdruck "Rauchen schadet Ihrer Gesundheit" hat nicht verhindert, dass immer mehr Menschen rauchen. Immer weniger Menschen bereiten sich ein vollständige Mahlzeit, immer mehr Menschen leben von Fast Food und Essen aus der Mikrowelle. Diese einseitige Ernährung meinen sie ausgleichen zu können durch Pillen, die angeblich alle fehlenden Nährstoffe, Mineralien und Vitamine enthalten: ein Riesen-Geschäft für die Pharma-Industrie. Der Aufdruck "Ergänzung" auf der Packung wird nicht verhindern, dass immer mehr Menschen solche Pillen als Hauptnahrungsmittel verwenden. Ein weiterer Coup für die kapitalistische Wirtschaft und die SPD: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.

Statt die Ursachen für den Drogen- und Pillenkonsum zu beseitigen: den Stress des kapitalistischen Lebensstils "JedeR gegen jedeN".
 
 
 

Ist Soldat ein Beruf?

Ist Künstler ein Beruf?

Ist Politiker ein Beruf?

Ist Wissenschaftler ein Beruf? 
 
 













Aus dem
 


Schwäbischen Boten



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

1. Bedenke, dass du einmal so unbedeutend sein wirst wie der Dreck neben dir. Lebe also nicht auf Kredit einer großen Hoffnung, sondern lebe von dem, was dir gegeben ist.
 
 

2. Lerne beizeiten das plötzliche Sterben, das nicht aus deiner Müdigkeit, sondern aus einem blinden Zufall entsteht.
 
 

3. Recht hat nicht, wer die Mehrheit hinter sich hat oder Erfolg hat.
 
 

4. Wer sich ganz auf ein Ziel einstellt, gibt damit zu, daß er nicht darüber hinaus sieht.
 
 
 
 

5. Dein Gedächtnis sei wie ein Sieb. Es halte nur das für dich Wichtigste zurück, und das ist sehr wenig im Laufe eines Lebens.
 
 

6. Sobald deine Arbeit dir als Arbeit vorkommt, ist es

keine Arbeit mehr, sondern Fron.
 
 

7. Einen Menschen findet man nicht dadurch, dass man ihn sucht, sondern dadurch, dass man sich bewusst wird, mit wem man wirkt.
 
 

8. Man soll nicht mehr tun, als zu was die Natur der Dinge einen drängt.
 
 

9. Nichts ist wahr, solange es nicht mindestens zwei Feinde glauben.
 
 

10. Wer in der Jugend sich nicht Zeit und Ruhe gönnt, kommt auch im Alter nicht mehr dazu.
 
 

11. Wenn du Politik machst, mache keine Feinde; wenn du erziehst, belehre nicht.
 
 

12. Rhythmus und Wärme erhalten den Menschen. Also lerne, dich gemäß den Schwingungen deines Körpers zu verhalten und dich nicht zu isolieren.
 
 

13. Der Ernst des Lebens beginnt mit dem ersten selbständigen Gedanken.
 
 

14. Iß die Kartoffeln nicht im Feuer. Warte, bis sie gar sind, und nimm sie dann heraus.
 
 

15. In Friedenszeiten mußt du deinen Mann stehen, in Kriegszeiten ist es zu spät.
 
 

16. Hast du es dem Berg zu danken, wenn du ihn bezwingst?
 
 

17. Wer nicht mit seinem Leben protestiert, etabliert das, wogegen er protestiert.
 
 

18. Meine im Alter nicht, die Welt sei schlechter geworden; nur deine Einsicht in sie ist besser geworden.
 
 

19. Auch der Gescheiteste wird von einem Dummen als dumm beurteilt.
 
 

20. Wer viel redet, hat nichts zu sagen.
 
 

21. Ahnen ist noch kein Wissen.
 
 

22. Die Macht der Minderheit liegt darin, sich abzuheben.
 
 

23. Strebe nicht nach einer gesicherten Stellung, sondern bewähre dich täglich neu.
 
 

24. Nicht die Theorie, sondern die Praxis macht Geschichte.
 
 

25. Wo eine Erkenntnis ist, ist auch ein Weg.
 
 

26. Entspannung ist besser als gute Vorsätze.
 
 

27. In einer freien Gesellschaft ist gut Diener sein.
 
 

28. Eine korrekte Form ist introvertierte Gewalt.
 
 

29. Teile die Arbeit nicht weiter, als du denken kannst.
 
 

30. Um das Wichtigste wissen zu können, muss man gar nichts wissen können.
 
 

31. Wer in sich keinen Halt hat, verschafft sich einen Halt durch die Konstruktion eines Systems.
 
 

32. Die Wahrheit liegt nicht in der Mitte; in der Mitte liegt das Mittelmaß; die Wahrheit liegt beim Menschen.
 
 

33. Objektiv kann man nicht sein, aber fair.
 
 

34. Wenn du gesund wärst, würdest du nicht so viel arbeiten.
 
 

35. Wer ermordet wird, ist deshalb noch nicht gut. Nicht weil etwas neu ist, ist es gut.
 
 

36. Wer sich unklar ausdrückt, hat mehr Freunde, als wer sich klar ausdrückt.
 
 

37. Die Geschichte ist schneller als die Philosophen.
 
 

38. Über Pläne spricht man nicht.
 
 

39. In der Kunst darf geschossen werden.
 
 

40. Besser lebendige Dumme als ermordete Dumme.
 
 

41. Begeisterung trennt, Disput verbindet.
 
 

42. Mit einer Erfindung ist es nicht getan; auch die kleinste erfordert ein neues Weltbild.
 
 

43. Solange die Angst regiert, regiert das Mittelmaß; denn der Ängstliche macht keine kühnen Schritte.
 
 

44. Nur wer ein schlechtes Gewissen hat, drückt seine Liebe durch tausend Rosen aus.
 
 

45. Der Grat der Wahrheit ist schmal.
 
 

46. Man muß im Ei das Huhn sehen können, wenn man in die Zukunft sehen will.
 
 

47. Wenn die Leute nicht können, dann wollen sie.
 
 

48. Wer einmal unrecht hat, hat nicht immer unrecht.
 
 

49. Als Stein des Anstoßes taugt ein Nachtwächter so gut wie ein Philosophieprofessor.
 
 

50. Ein großer Sohn macht noch keinen Vater.
 
 

51. Wer strebt, kann sich nicht ändern.
 
 

52. Es handelt sich nicht darum, ob etwas gut oder schlecht ist, sondern darum, in welchem Verhältnis du zu ihm stehst.
 
 

53. Sieh, wogegen er kämpfte, dann wirst du seine Fehler verstehen.
 
 

54. Nicht du bist es, der in den Gedanken der Nachkommen weiterlebt.
 
 

55. Der Räuber schreit als erster nach der Polizei, wenn ihm etwas geklaut wird.
 
 

56. Ein Fisch braucht keinen Anker.
 
 

57. Manche merken nicht einmal, daß sie nicht gewesen.
 
 

58. Die Reichen haben ihr Vermögen nicht auf der Bank.
 
 

59. Nicht jeder, der schweigt, ist ein Weiser. Nicht jeder, der lacht, ist heiter.
 
 

60. Was praktisch ist, hat keinen Standeswert.
 
 

61. Es ist eines Mannes nicht würdig, über seinen Werkzeugen zu meditieren.
 
 

62. Wer nicht gelebt hat, will überleben.
 
 

63. In dubio contra prudentem.
 
 

64. Es ist immer schädlich, wenn man dauernd mit Leuten zusammenlebt, denen man offensichtlich einiges voraus hat.
 
 

65. Die Antwort beginnt in der Frage.
 
 

66. Die Ferne schafft Illusionen.
 
 

67. Schwöre nicht, du wollest in Zukunft gesünder leben, sondern lege dich hin.
 
 

68. Die Sekunden auf einem schlafenden Vulkan sind so lang wie ein Leben.
 
 

69. Wenn die Leute etwas für fragwürdig und nicht für falsch halten, hast du meistens recht.
 
 

70. Es gibt nur eine Art zu leben.
 
 

71. Was währt, kommt nicht plötzlich.
 
 

72. Du willst nicht, was du willst.
 
 

73. Zwischen den Kriegen denken die Menschen. Aber sporadisches Denken führt zum nächsten Krieg.
 
 

74. Ein dummer Redakteur leistet mehr als jede Zensur.
 
 

75. Bevor du dich aufhängst, sieh nach, ob es nicht eine Magenverstimmung ist.
 
 

76. Bringe keine Gefühle zu Papier.
 
 

77. Mach ab und zu eine Feuerwehrübung.
 
 

78. Kein Ziel verwirklichen wollen, sondern Diskussionsgrundlagen anbieten.
 
 

79. Durch eine Panik wird auch der Reiche arm.
 
 

80. Komme niemand so weit entgegen, daß du seine Begriffe verwendest.
 
 

81. Wer passiv ist, apperzipiert noch lange nicht; wer aktiv ist, agiert noch lange nicht.
 
 

82. Durch Aufopferung kann man am schnellsten heilen und zwei mit einem Schlag töten.
 
 

83. Um eine Maschine bedienen zu können, muß man wissen, wie man sie stoppt.
 
 

84. Wenn's im Herzen trüb aussieht, muß es draußen glänzen.
 
 

85. Wer nicht genügend Raum und Zeit hat, verliert seine Nerven, wer seine Nerven verliert, verliert sein Ich, wer sein Ich verliert, wird zum Objekt anderer.
 
 

86. Schwerer noch, als die Theorie in die Praxis umzusetzen, ist es, die Praxis in die Theorie umzusetzen.
 
 

87. Die Schwierigkeit liegt nicht bei den Institutionen, sondern bei den Menschen.
 
 

88. Den Wissenden geht es immer gut.
 
 

89. Erst die Zeit enthüllt den fruchtbaren Boden.
 
 

90. Je mehr eine Frau sich um ihre Schönheit kümmert, desto hässlicher wird sie.
 
 

91. Wer sich nicht politisch engagiert, hat sich die wichtigsten Fragen seines Lebens noch nicht beantwortet.
 
 

92. Das Gefühl wird euch nicht vereinen, wenn euch nicht die Arbeit vereint.
 
 

93. Nur ein Fauler kann den Augiasstall ausmisten. Er braucht Muße, um die richtige Technik ersinnen zu können.
 
 

94. Dein Tod geht deine Umgebung etwas an, nicht dich.
 
 

95. Die Erde habt ihr neu verteilt, aber der Raum für die Menschen ist kleiner geworden.
 
 

96. Wo niemand antworten kann, muß man schweigen können.
 
 

97. Ich bin das Maß aller Dinge, aber ich kann nicht über die Menschen als Maß aller Dinge hinausgehen.
 
 

98. Wer auf Wissenschaft versessen ist, ist auch sehr emotional.
 
 

99. Die Zivilisation gaukelt dir Konfliktlosigkeit vor.
 
 

100. Erst wenn du dir einmal fremd geworden bist, weißt du, was es heißt, dich zu kennen.
 
 

101. Alles, was sich ändert, bist du selbst. Nichts sonst ändert sich.
 
 

102. Leute, die nichts können, haben die teuerste Ausrüstung.
 
 

103. Wenn man eine Revolution machen will, sagt man das nicht.
 
 

104. Den Tod kann man nicht ausklammern.
 
 

105. Weil man am Ende wieder allein sein wird, verläßt man sich am besten nur auf sich selbst.
 
 

106. Auch wer etwas ironisiert, hat sich von ihm noch nicht gelöst.
 
 

107. Wer gesittet ist, hat's nötig.
 
 

108. Wer ein weißes Hemd trägt, ist noch nicht gebildet.
 
 

109. Liebe sucht das Andere, Politik meidet es.
 
 

110. Wähle nicht zu deinem Beruf, worin du perfekt bist.
 
 

111. In je weiterem Zusammenhang du stehst, desto mehr scheinst du ein Einzelgänger in der Gegenwart.
 
 

112. Einem Mächtigern applaudiert man nicht.
 
 

113. Wenn ein Staat seine Verfassung ändert, ist er am Ende.
 
 

114. Träume realisieren sich nie.
 
 

115. Einen Mächtigen soll man nicht einkreisen.
 
 

116. Wer pfeift, hat verloren.
 
 

117. Wer in seiner Haltung nicht sicher ist, plädiert für Toleranz.
 
 

118. Der Wille, ein guter Mensch zu werden, hindert dich nicht daran, ein schlechter zu werden.
 
 

119. Der Betriebsame merkt nicht die Ruhe vor dem Sturm.
 
 

120. Je mächtiger man ist, desto weniger darf man sich der Stimme enthalten.
 
 

121. Im Pluralismus ist der Weise nicht mehr zu erkennen.
 
 

122. Die Unsicheren sind am schnellsten sicher in ihrem Urteil über andere.
 
 

123. Religion ist nur etwas für Bedrängte. Gelangt sie in die Hände der Mächtigen, wird sie zum Drachen.
 
 

124. Wer zuerst einen Gedanken ausspricht, baut sich eine Welt. Wer ihm zustimmt, baut sich ein Kartenhaus.
 
 

125. So sehr sich das Schlechte vergröbert, so sehr vergröbert sich auch das Gute.
 
 

126. Nicht jeder schnelle Tropfen erreicht das Meer.
 
 

127. Öl kann man auf Wasser und auf Feuer gießen.
 
 

128. Bescheidenheit ist das Laster der Mächtigen.
 
 

129. Die Tat ist das Maß der Wahrheit, die Liebe ist das Maß der Kraft.
 
 

130. Wenn ein Kranker sich einige Minuten gesund fühlt, geschieht ein Unglück.
 
 

132. Ein hochindustrialisierte Gesellschaft findet nur in einer Diktatur Zeit zur Besinnung.
 
 

133. Du musst deinen Unmut an dem auslassen, der ihn verursacht hat.
 
 

134. Lehrer befürchten von ihren Schülern immer Schlimmeres, als diese in Wirklichkeit tun.
 
 

135. Wer mehr weiß, erscheint oft als einer, der weniger weiß.
 
 

136. Man braucht Boden unter den Füßen, wenn man einen Schritt gehen will.
 
 

137.Nur wer jederzeit zum Sterben bereit ist, kann den andern Freiheit gewähren.
 
 

138. Gehe nicht eilig ins Bett.
 
 

139. Aus dem Untergrund muß man ab und zu auftauchen, um nachzusehen, ob die Welt noch da ist.
 
 

140. Nicht jeder nackte Mann ist ein Liebhaber.
 
 

141. Unter einer Diktatur lernt man nicht, in Freiheit zu leben, nur in einer Utopie.
 
 

142. Über ein Thema, das noch nicht entdeckt ist, läßt sich leicht schreiben.
 
 

143. Jeder Mensch hat einen Fehler. Die Großen unterscheiden sich von den Kleinen dadurch, daß sie nicht den Kern ihrer Persönlichkeit berührt fühlen, wenn ihre Fehler aufgedeckt werden.
 
 

144. Der Kluge rennt nicht, wenn andere rennen, sondern sieht nach, wer folgt.
 
 

145. The least you can do is to sleep, and that is much.
 
 

146. Der Nachteil einer Lüge besteht darin, dass man sie nie vergessen darf.
 
 

147. Es wird viel gesagt, bevor man hinter vorgehaltener Hand spricht.
 
 

148. Der Tag wird kommen? Nein, er kommt nicht. Die Gewalt ist stark, stark auch im Untergang.
 
 

149. That dreams won't ravish you!
 
 

150. You can't be integer without being intelligent.
 
 

151. The intiative ist yours.
 
 

152. A mirror might help discussing things out.
 
 

153. Bei der Geburt denkt der Schwache an den Tod.
 
 

154. Hebe die Dinge so lange auf, bis du dich nicht mehr an ihre Zeit erinnerst.
 
 

155. Verwende für einen Grog nie so viel Rum, daß der Grog lauwarm wird.
 
 

156. Grabsteine geben Auskunft über Lebende.
 
 

157. Wenn du deinen Nachbarn nicht umbringen willst, mußt du mit ihm leben.
 
 

158. Wenn man einen Menschen haßt, muß man ihn sehr geliebt haben.
 
 

159. Gute Sitten benötigt man für den Krisenfall.
 
 

160. Ein Segelboot hat keine Bremse.
 
 

161. Betrachte ab und zu einen Stein, einen ganz gewöhnlichen.
 
 

162. Diktatoren schreiben Briefe, Demagogen telefonieren, Demokraten führen ein Gespräch.
 
 

163. Der Tod ist so schmerzlich, weil der Mensch so ein fester Aggregatzustand ist.
 
 

164. Regen ist noch kein Grund zu arbeiten.
 
 

165. Prometheus war kein Lehrer.
 
 

166. Ungleiche machen einander keine Kriegserklärung.
 
 

167. Es ist leicht fahren, wenn man weiß wohin.
 
 

168. Ein Geheimnis bewahrt man am besten dadurch, dass man eine Auskunft gibt.
 
 

169. Der Versuch abzulenken erregt Aufmerksamkeit.
 
 

170. Bevor ein Schiff kentert, fühl man sich am trockensten.
 
 

171. Vor dem Bankrott blüht das Geschäft.
 
 

172. Wer kein Geld mehr hat, kann nur noch groß ausgehen.
 
 

173. Wenn du dich der Natur angepasst hast, hast du dich am besten deines Körpers entledigt.
 
 

174. Kinder kann man nicht um Entschuldigung bitten.
 
 

175. Nach dem Wahltag kann der schärfste Wahlkampf stattfinden.
 
 

176. Vergiß nicht, worin du deine Meinung geändert hast.
 
 

177. Du machst dich nicht dadurch groß, daß du Heldentaten anderer preist.
 
 

178. Jeden Tag stirbst du ein wenig.
 
 

179. Du mußt das Werk eines Menschen von seinen letzten Äußerungen rückwärts studieren, nicht am Anfang beginnen.
 
 

180. Wer Durst hat, trinkt keinen Alkohol.
 
 

181. Gestorbene Tiere sieht man nicht.
 
 

182. Ihr wollt doch nicht die Natur für einen Atomkrieg verantwortlich machen?!
 
 

183. Wer über seinen Gegner triumphiert, stachelt ihn an.
 
 

184. Einen Hausbrand kann man nicht mit einem Haushaltsanschluss löschen.
 
 

185. Wenn du niest, muß du dich wärmer anziehen.
 
 

186. Habe keine Angst; alles hat seine Ursache.
 
 

187. Habe keine Angst; du hast jeden Tag von neuem die Chance, dich an Vergessenes zu erinnern.
 
 

188. Bei wanderndem Darminhalt schläft man nicht; beim Essen denkt man nicht.
 
 

189. Muskelkater vergeht durch eine warm-kalte Dusche.
 
 

190. Sag nie nach dem Bumsen: Mir ist jetzt alles egal.
 
 

191. Man kann schlafen, um zu vergessen. Man kann schlafen, um zu hoffen, daß die Welt danach besser aussieht. Man kann schlafen, um ein Problem von einer anderen Seite kennenzulernen.
 
 

192. Jeden Morgen muss man unterscheiden, was man an Sorgen geträumt hat und was wirkliche Sorgen sind.
 
 

193. Nur für den Favoriten ist der Wettkampf eine Lust.
 
 

194. Betrunkene haben mehr Kraft.
 
 

195. Betrunkene wollen sich durch Zauber wehren.
 
 

196. Einen Sozialisten kannst du am besten testen, wenn du als Sozialist ihm als Bürgerlicher gegenübertrittst.
 
 

197. Bei klassischer Musik kann man nicht Zeitung lesen.
 
 

198. Den Verräter mußt du töten, wenn er noch nicht alles gesagt hat.
 
 

199. Billig kann man nur dort einkaufen, wo das Geschäft gut geht.
 
 

200. Nicht in die Nadel von Sticheleien laufen!
 
 

201. Wenn die Leute davon reden, wie sie sich kennengelernt haben, gehen sie meistens bald wieder auseinander.
 
 

202. Wer nie unbefangen lacht und tanzt, mordet auch.
 
 

203. Dass man einen Gedanken verstanden hat, zeigt sich am besten daran, dass man - darauf aufbauend - seinerseits einen neuen Gedanken äußert.
 
 

204. Putze nie die Wohnung, bevor du länger weggehst.
 
 

205. Von selbnstgestrickten Kleidern kann man sich nicht befreien, wenn man sich nicht für neue Anregungen offenhält.
 
 

206. Kaufe im Sommer Zitrusfrüchte nie im Laden.
 
 

207. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Toleranz ist gut, Verstehen ist besser.
 
 

208. Warum soll man es sich nicht noch drei Jahre schön machen, wenn man vielleicht nur noch zwei Jahre lebt?
 
 

204. Im Kapitalismus wird der Überforderte befördert.
 
 

205. Sonnenschein reizt zum Fensterputzen.
 
 

206. Bei Sonnenschein soll man nicht Fenster putzen.
 
 

207. Man muß schon Abitur haben, wenn man ein Haus bauen will.
 
 

208. Die Geburt eines Ortes wird erst im Nachhinein festgestellt.
 
 

209. Wer nicht den Namen des andern aussprechen kann, muss von ihm ganz schön unterdrückt sein.
 
 

210. Du bist der Wahrheit ganz nah.
 
 

211. Ein richtiger Gedanke kann Wind und Wetter ertragen.
 
 

212. Wenn dir ein Missgeschick passiert, verstehe es als Test, den du schon lang einmal machen wolltest.
 
 

213. Der Ängstliche und Unsichere tritt resolut auf.
 
 

214. Aus dem Fenster sehen ist immer noch interessanter als einen Spielfilm sehen.
 
 

215. Bei schlechtem Wetter muß man besonders gut zu seinem Körper sein.
 
 

216. Dumme lügen besser nicht.
 
 

217. Die Vögel legen im Herbst keine Eier.
 
 

218. Es tut ganz gut, sich von Zeit zu Zeit mal dumm zu stellen.
 
 

219. Den Kranken soll man nicht tadeln wegen seiner Krankheit, den Schwachen nicht wegen seiner Schwäche.
 
 

220. Es gibt keine Garantie dafür, dass Leute, die für einen arbeiten, immer dumm bleiben.
 
 

221. Dein Todesurteil hängt zu Hause an der Wand.
 
 

222. Ein Spaziergang fördert die Erinnerung.
 
 

223. Wenn zwei Unsichere sich zusammentun, wird die Lage dadurch nicht sicherer.
 
 

224. Gegen eine Erkältung schützt man sich am besten durch Kälte.
 
 

225. Die Reflexion kommt immer hinterher.
 
 

226. Eine Grapefruit ist nur süß, wenn sie faulig ist.
 
 

227. Bei Regen ist es besser, dem Bus entgegenzugehen, als ihm voranzugehen.
 
 

228. Sensibles lässt sich nicht durch hartes Zugreifen fangen.
 
 

229. In der Argumentation kommst du nicht weiter, wenn du nicht bekannte Formeln verwendest.
 
 

230. Wie zieht man eine Jacke auf dem Clo aus? Wie einen Pullover.
 
 

231. Das Bett ist gemacht, der Abend ist gesichert.
 
 

232. Wo kein Dreck ist, kann man nicht putzen.
 
 

233. Es wäre ja alles so einfach, wenn sie nicht ab und zu recht hätte.
 
 

234. Wem die Zukunft nicht gewiss ist, der tut nicht viel.
 
 

235. Das tut nichts, wenn die Zukunft nicht gewiss ist.
 
 

236. Der Tod macht mir Angst, Arbeitslosigkeit nicht.
 
 

237. Je mehr Möglichkeiten man hat, desto sicherer muss man wissen, was man will.
 
 

238. Was nützt die Heimat, wenn man nichts zu tun hat?!
 
 

239. Lockerungsübungen und Feuerwehrübungen müssen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen.
 
 

240. Das Bett ist gemacht, der Tag ist gesichert.
 
 

241. Ein Krieg beginnt damit, dass gesagt wird, er sei keiner.
 
 

242. Die einen können Auto fahren und die anderen mit der Maschine schreiben.
 
 

243. Wenn du die Toilette verläßt und wieder hineingehst, riechst du deinen eigenen Gestank.
 
 

244. Was nicht ständig gebraucht wird, ist wert, vergessen zu werden.
 
 

245. Meine Zähne werden mich überdauern.
 
 

246. Die am wenigsten arbeiten, reden am meisten über Arbeit.
 
 

247. Es gibt immer nur eine richtige Entscheidung.
 
 

248. Der Letzte kann sich nicht ausruhen.
 
 

249. Die am lautesten auf die Pauke hauen, haben am wenigsten zu bieten.
 
 

250. Durchblick und Übersicht wirken sich positiv auf den Organismus aus.
 
 

251. Bei geistiger Anstrengung darf man das Einatmen nicht vergessen, bei körperlicher nicht das Ausatmen.
 
 

252. Wer gut vorbereitet ist, greift nicht an, sondern lässt angreifen.
 
 

253. Unter die Bettdecke geht man erst, wenn es einem kalt ist.
 
 

254. Wer aufhebt, muß auch wegwerfen.
 
 

255. Man muß lange genug ein Untergeber gewesen sein, um ein guter Vorgesetzter zu werden.
 
 

256. Schwäne sind am Hals am schmutzigsten.
 
 

257. Schwäne müssen einen Anlauf nehmen, wenn sie fliegen wollen.
 
 

258. Ein Stirnband ist nichts für Glatzköpfe.
 
 

259. Ein Fisch im Wasser denkt nicht an den Tod, aber ein Fisch an Land.
 
 

260. Wenn du die Tür leise schließt, liebkost du deine Frau.
 
 

261. Man muß alles noch einmal bei Licht betrachten.
 
 

262. Wer fliegen kann, kann auch sterben.
 
 

263. Nur der, der nicht herrscht, muß die Gesetze kennen.
 
 

264. Die einen haben etwas zu sagen, die anderen hören sich gerne etwas sagen.
 
 

265. Der Kapitalismus geht daran zugrunde, wie die Subalternen sich ihre Vorgesetzten vorstellen.
 
 

266. Bei Krankheit meide jeglichen Alkohol.
 
 

267. Wer herrscht, gibt die Macht nicht freiwillig auf.
 
 

268. Die Theorie ist schnell dargestellt.
 
 

269. Der Tod beginnt im Leben.
 
 

270. Zu wissen, dass man der Unterlegene ist, das macht Mut.
 
 

271. Wer nicht schön ist, will wenigstens braun sein.
 
 

272. Das Leben macht nur Spaß, wenn man ausgeschlafen und gesund ist.
 
 

273. Leute, die schnell von Begriff sind, sind meistens nur schnell im Nachplappern.
 
 

274. Wandel ist gut, bis sich die Dinge gesetzt haben.
 
 

275. Man sieht immer nur die schmutzigen Fenster, die sauberen Fenster sieht man nicht.
 
 

276. Im Sommer kann man sich den Winter nicht vorstellen und umgekehrt.
 
 

277. Der Mensch ist ein empfindliches Lebewesen; man muss ihn vorsichtig anfassen.
 
 

278. Wer allein rudern kann, kann auch zu zweit rudern.
 
 

279. Ich lebe lieber, als daß ich arbeite. Ich arbeit lieber, als dass ich künstlerisch tätig bin.
 
 

280. Man muss schon ein bißchen egoistisch sein, wenn ein Individuum daraus werden soll.
 
 

281. Die Toten mögen den Trauernden die Unsicherheit nachsehen.
 
 

282. Innehalten und warten, ob du vielleicht nicht schon satt bist.
 
 

283. Die Sache ist hart, die Sprache gesellig.
 
 

284. Erst wenn du alles aus der Vergangenheit gelernt hast, darfst du sie vergessen.
 
 

285. Wenn der Schuster schlechte Schuhe trägt, dann muss der Lehrling dies nicht auch tun.
 
 

286. Die Übertreibung kann man einfrieren.
 
 

287. Manche Leute üben sich in nichts anderem als in der Kunst, ihre Dummheit zu verbergen.
 
 

288. Man muß doch nicht jeden, der was Sinnvolles sagt, gleich zu Jesus machen.
 
 

289. Immer aufrecht, sonst schneit's dir in den Nacken.
 
 

290. Lässt man ihn mal zu sich kommen, schon wird er produktiv.
 
 

291. Die praktischen Probleme sind zu lösen, die theoretischen nicht.
 
 

292. Wer ander nicht fragt, erfährt auch nichts über sich.
 
 

293. Von anderen lernt man nur etwas, wenn man sich selbst ins Spiel bringt.
 
 

294. Das Sinnliche geht immer vor.
 
 

295. Ich nehme mir das Recht heraus, ein Mensch zu sein.
 
 

296. Seit es Fernsehen gibt, ist der Hörfunk besser.
 
 

297. Schnell noch was lernen vor dem Sterben.
 
 

298. Wer faul ist, denkt nach.
 
 

299. Zukünftiges ist das, was man nicht erträumen kann.
 
 

300. Wenn ich wäre wie du, wer wäre dann wie ich?
 
 

301. Du weißt etwas nur, wenn du entsprechend handelst.
 
 

302. Wenn man die Menschen lieben will, braucht man ein sehr gesundes Selbstbewusstsein.
 
 

303. Wenn du stirbst, stürzt die Welt nicht ein.
 
 

304. Wenn man nicht schlafen kann, kann man Alkohol trinken oder heiße Milch.
 
 

305. Wer seinen Besitz nicht mehr übersehen kann, hat zuviel.
 
 

306. Du mußt deinen Mitmenschen die Chance lassen, sich zu ändern.
 
 

307. Feiere nicht am Morgen. Erst am Abend weißt du, mit wem du feiern kannst.
 
 

308. Man soll sich die Grenzen stecken, die man hat.
 
 

309. Dissonanzen entstehen, wenn einer an seine Grenzen gekommen ist.
 
 

310. Es muss alles durchdacht werden. Es muß alles probiert werden. Es muss alles gefühlt werden. Oder anders rum. Nach Art der Frau.
 
 

311. Immer wenn es an meines Existenz geht, werde ich egoistisch.
 
 

312. Ein Einbrecher klingelt nicht an der Haustür.
 
 

313. Selbstbewusstsein kann man nicht lernen.
 
 

314. Wehe dir, wenn jemand permanent höflich zu dir ist.
 
 

315. Wer allein lebt, kann am meisten verdrängen.
 
 

316. Für den, der allein lebt, ist die Versuchung der Disziplinlosigkeit am größten.
 
 

317. Das Leben eines Menschen ist nicht so klug wie das, was er schreibt.
 
 

318. Warum gibt es so viele verschiedene Meinungen zu einer Sache? Weil alle ein bißchen recht haben.
 
 

319. Weißt du, dass du heute ein anderer bist als gestern?
 
 

320. Die Menschen sind nicht böse, sondern dumm.
 
 

321. Die Menschen sind nicht böse, sondern krank.
 
 

322. Wer die Melodie nicht in sich trägt, braucht Hi-Fi-Stereo.
 
 

323. Den Armen in der Not gibt auch der Räuber ein Almosen.
 
 

324. Zur Unvernunft entwickelt man keine Solidarität.
 
 

325. Ein Arzt ist kein Mitmensch.
 
 

326. Nur wer traurig ist, arbeitet freiwillig.
 
 

327. Nur wer Selbstbewußtsein hat, kann lernen und an sich arbeiten.
 
 

328. Kultur: Die Wunden der Unmenschlichkeit lecken.
 
 

329. Was sagst du zu deinem Nächsten kurz vor dem Sterben? Erhaltet mir das Menschengeschlecht.
 
 

330. Wenn du nichts dazutust, nehmen die Dinge ihren Lauf.
 
 

331. Wer einen Menschen umbringt, ist kein Mensch.
 
 

332. Wer schweigt, hört den andern. Wer redet, hört sich selbst.
 
 

333. Intellekt ist keine Frage der Schulbildung, sondern der Entspannung.
 
 

334. Wenn du nicht vereinsamen willst, darfst du nicht allergisch reagieren; vermeiden kannst du dies nur, wenn du danach trachtest, mit dir ins reine zu kommen.
 
 

335. Einseitig zu sein ist keine Kunst.
 
 

336. Wenn du andere verändern willst, musst du ein attraktives Vorbild sein.
 
 

337. Habt ihr euch über die Form eures Umgangs geeinigt, werden euch die Inhalte keine Schwierigkeiten mehr bereiten.
 
 

338. Entweder zerstört man sich, oder man lernt dazu.
 
 

339. Es gibt Architekten für Häuser. Wo sind die Architekten für Menschen?
 
 

340. Verstehen heißt, im anderen den Menschen erkennen.
 
 

341. Wenn man schon dumm ist, sollte man sich die gescheiten Leute wenigstens warmhalten.
 
 

342. Wer Angst voreinander hat, ist höflich.
 
 

343. Es kommt nicht darauf an, wer was gesagt hat, sondern was du mit deinem Wissen anfängst.
 
 

344. Ideale liegen immer in der Ferne.
 
 

345. Wer vereinzelt ist (auch als Paar), kann nicht menschlich leben.
 
 

346. Deine Umwelt kannst du nicht verändern, aber dich selbst.
 
 

347. Die Realität heilt am besten - wer sie aushält.
 
 

348. Wer nimmt sich heute noch die Zeit, sich die Dinge durch den Kopf gehen zu lassen?
 
 

349. Die wichtigsten Fragen muß ein Mensch sich selbst beantworten.
 
 

350. Wem du nicht mehr in die Augen siehst, den hast du verloren.
 
 

351. Denken, solange man noch klar im Kopf.
 
 

352. Allein erreichst du gar nichts; nur mit anderen kannst du die Gesellschaft menschlich machen.
 
 

353. Entweder wirst du Sozialist oder Wolfgang Neuss.
 
 

354. Man wird euch nichts schenken.
 
 

355. Sie wissen nicht, wen Sie vor sich haben, mein Herr: einen Menschen!
 
 

356. Ich entschuldige mich nicht dafür, was die Gesellschaft aus mir gemacht hat.
 
 

357. Gegenhalten!
 
 

358. Meinen Sie es ernst mit Ihrem Leben?
 
 

359. Don't make such a fuss and die!
 
 

360. Die Dinge gehen nicht weiter, so schon gar nicht.
 
 

361. Siehst du dich sterben in jeder sterbenden Wespe?
 
 

362. Sind Sie nicht auch der Meinung, dass eine Frau mehr zu bieten hat als einen schönen Körper und ein Loch?
 
 

363. Nur nicht zu viel tun. Du könntest morgen sterben.
 
 

364. Je vereinzelter, desto verpanzerter.
 
 

365. Nimm deine Einsamkeit nicht persönlich.
 
 

366. Wo keine Furcht herrscht, herrscht auch keine Ehrfurcht.
 
 

367. Wo die Sinne befriedigt sind, ist Friede.
 
 

368. Wer zeigt dem die Grenzen, der allein ist?
 
 

369. Wer sich nicht regt, weiß nicht, wie's ihm geht.
 
 

370. Wer denkt, ist immer einen Schritt voraus.
 
 

371. Über gute Karten spricht man nicht.
 
 

372. Gute Gedanken sind alt.
 
 

373. Alles hat zwei Seiten: eine menschliche und eine unmenschliche.
 
 

374. Macht, was ihr wollt. Hauptsache, ihr kennt mich.
 
 

375. Die letzte Strecke vor dem Ziel ist die schwerste.
 
 

376. Sei nicht zu faul, es dir bequem zu machen.
 
 

377. Die Rache der Toten: Ihr habt ihre Taten nicht mehr.
 
 

378. Tu, was du musst, und dann stirb.
 
 

379. Geduld, Geduld, die Erkenntnis kommt, wenn du sie nicht willst.
 
 

380. Wer zusammen leben will, muß miteinander sprechen können.
 
 

381. Wir haben verloren, aber wir werden siegen.
 
 

382. Auch der Gescheiteste macht einen Fehler. - Auch von Dümmsten kann man noch lernen.
 
 

383. Es gibt nur noch wenige Menschen. Wo sie auftauchen, werden sie gleich als Künstler klassifiziert.
 
 

384. Nicht zurück in die Steinzeit, aber zurück aus der Sackgasse.
 
 

385. Du bist auch nur ein Fußgänger. Du bist auch nur ein Tier.
 
 

386. You could be anybody, but you are the one next to me.
 
 

387. Die Faulen sind die Produktivsten.
 
 

388. Beantworte keine Fragen, die nicht gestellt sind.
 
 

389. Das Notwendige bis an die Grenzen des Möglichen treiben.
 
 

390. Hört auf das Rauschen der Blätter.
 
 

391. Ich hatte unrecht. - Es kam alles viel schlimmer.
 
 

392. Das Weltall beschäftigt sich mit anderem als mit dieser Scheißerde.
 
 

393. Zuschlagen, solange man noch kann.
 
 

394. Die Zukunft sitzt zwischen allen Stühlen.
 
 

395. Nur was eine Identität hat, kann sich vereinigen.
 
 

396. Genügend Ballast abgeworfen, findet man den Königsweg.
 
 

397. Ich arbeite nicht, es arbeitet in mir.
 
 

398. Ich verurteile niemand, ich distanziere mich höchstens.
 
 

399. Deine Handlungen seien nie eine Kompensation für unbefriedigte Bedürfnisse.
 
 

400. Jedes neue Gespräch beginnt mit Missverständnissen.
 
 

401. Die Wahrheit kann man nicht sagen, sondern nur leben.
 
 

402. Glücklich sein war schon immer etwas billiger.
 
 

403. Wer auf die Zeit achtet, hat viel Zeit.
 
 

404. Mir geht es schlecht, aber ich mache mich nicht verrückt.
 
 

405. Frei ist jeder, der sein Leben selbst in die Hand nimmt.
 
 

406. Ich kann nur so viel besitzen, wie ich essen kann.
 
 

407. Als Privilegierter mußt du vergeben.
 
 

408. Wenn die Trauer groß genug ist, ist der Tod da.
 
 

409. Tote blicken einen an, bevor sie sterben.
 
 

410. Die Tränen im Meer ertränken.
 
 

411. Erst verstehen, dann verurteilen.
 
 

412. Der Mensch ist im Urwald besser aufgehoben als in einem goldenen Käfig.
 
 

413. Man wundert sich, daß man immer noch lebt.
 
 

414. Im Fürsichsein für andere sein.
 
 

415. Je stärker du gegen den Schlaf kämpfst, desto schneller nimmt er dich gefangen.
 
 

416. Wann immer du dich für bedeutend hältst: Du täuschst dich.
 
 

417. Das Mittelmaß macht keinen Spaß´.
 
 

418. Es macht einfach keinen Spaß, mit Missverständnissen zu leben.
 
 

419. Ich lebe nicht mehr lange, ich muß ehrlich sein.
 
 

420. Wer es sich mit allen verdirbt, an dem muß es wohl selbst liegen.
 
 

421. Wer unter Fremden keine andere Meinung verträgt, verhält sich wie ein Kind.
 
 

422. Wer sich nicht selbst organisieren kann, kann auch sein Leben nicht organisieren..
 
 

423. Prostituierte küssen nicht auf den Mund.
 
 

424. Die Welt ist voller Vorurteile.
 
 

425. Wer uneinsichtig ist, muß durch einen Krieg hindurch.
 
 

426. Zwischen zwei Stühlen sitzt man gut, wenn man weiß, wo man ist.
 
 

427. ... Denn sie wissen nicht, worüber sie reden.
 
 

428. Daß ich noch lebe ...
 
 

429. Auch Thier ist ein Mensch.
 
 

430. Bring dein Leben in Ordnung, dann bringst du die Gesellschaft in Ordnung.
 
 

431. Wehrhaft gegen die Dummen.
 
 

432. Die Natur wird's richten.
 
 

433. Tu, was in der Luft liegt.
 
 

434. Für mich allein zu leben ist nicht genug.
 
 

435. Wahr ist, was man nicht in Worte fassen kann.
 
 

436. Spürst du die Erdanziehung, wenn du gehst?
 
 

437. Wendet euch, wenn ihr etwas wissen wollt, an die Lebenden, nicht an die Toten.
 
 

438. Dinge, die getan werden müssen ...
 
 

439. Zwischen den Stühlen ist man der Sache am nächsten.
 
 

440. Ein klares Wort ist schwer zu vermitteln in einer Irrenanstalt.
 
 

441. Nicht ungeduldig werden mit dem Volk. Es hatte es nicht so gut wie du.
 
 

442. Eins mit der Natur, kümmere dich nicht um das Geschwätz der Leute.
 
 

443. Ein Leben lang vorbereitet auf den Augenblick.
 
 

444. Und geht's ans Sterben, dann sterb' ich halt, aber ich zerstöre mich nicht selbst.
 
 

445. Nicht Königin und nicht Herr der Welt.
 
 

446. Es ist doch klar, dass wir alle sterben, oder nicht?
 
 

447. Verdrängen hilft nichts. Akzeptieren wir besser gleich, dass wir determiniert sind.
 
 

448. Sag es treffender, sag es in deinen Worten.
 
 

449. Was nicht von Herzen kommt, kommt gar nicht.
 
 

450. Ich biete mich an, aber ich verkaufe mich nicht.
 
 

451. Für mich zu leben ist nicht lebenswert.
 
 

452. Ein Igel ist sehr kopflastig.
 
 

453. Jeder bürgt mit seinem Leben für die Wahrheit seiner Worte.
 
 

454. Das wird so nicht weitergehen.
 
 

455. Sterben kannst du auch allein.
 
 

456. Wer seine Umgebung nicht mehr versteht, ist tot.
 
 

457. Bei Regen losgegangen, kommst du in Sonnenschein.
 
 

458. Nur wer frei ist, kann sich vereinigen.
 
 

459. Bringt zuerst euer Haus in Ordnung, und setzt dann Kinder in die Welt.
 
 

460. Wenn man weiß, was man will, kann man alles im Fluss lassen.
 
 

461. Keine große Geschichte erzählen, sondern leben.
 
 

462. Sei ein Tier, sei ein Politikum.
 
 

463. Das Ich beginnt da, wo die anderen aufhören.
 
 

464. Ganz hier sein, ganz Mensch sein.
 
 

465. Je weiter du dich von der Mitte entfernst, desto mehr musst du tun für deinen Lebensunterhalt.
 
 

466. Das Leben: man versucht's immer wieder.
 
 

467. Der herbe Charme der Freiheit, die Herzlosigkeit der Natur.
 
 

468. Wer das Leben liebt, ist bereit zu sterben.
 
 

469. Wer denkt denn auch, daß es anders kommt, als man denkt?!
 
 

470. The end of science ist reality.
 
 

471. Ich hab' euch immer misstraut. Jetzt habt ihr den Dreck.
 
 

472. Mach nicht so schnell, damit dein Bauch auch mitkommt.
 
 

473. Ihr habt nicht auf mich gehört. Jetzt habt ihr den Dreck.
 
 

474. Wenn man gefordert wird, stirbt man nicht.
 
 

475. Gibt ihm Freiheit, und er ist stark.
 
 

476. Bewegung beruhigt die Nerven.
 
 

477. Man lebt so lange, bis man stirbt.
 
 

478. Jeder schmeckt es anders.
 
 

479. In seinem Körper zu Hause, mit anderen kommunizieren.
 
 

480. Einer armen Seele schmeckt das Beste nicht.
 
 

481. Sich näherkommen, indem wir uns auseinandersetzen.
 
 

482. Aussteigen, um einzugreifen.
 
 

483. Wolle wäscht man nicht.
 
 

484. Oh, wie elend muss es Menschen gehen, die ihre Künste zu einer Perfektion entwickelt haben?!
 
 

485. Die Ärmsten geben das meiste Trinkgeld.
 
 

486. If you are in the track, you are quite relaxed.
 
 

487. Es gilt die vollbrachte Tat.
 
 

488. Die Phantasie darf alles.
 
 

489. Ziehen wir Bilanz.
 
 

490. Ein Seiltänzer hält auch einen Rausch aus.
 
 

491. Wer in der Kultur nicht mehr die Natur erkennt, geht ein.
 
 

492. Was kann man daraus machen?
 
 

493. Wir hätten uns besser schon viel früher umbringen sollen.
 
 

494. Wenn es meine Pflicht ist zu überzeugen, dann ist es deine Pflicht zu verstehen.
 
 

495. Die Welt ist, was du machst.
 
 

496. Schaum schlagen ist mühsam.
 
 

497. Gelernt zu leben und zu sterben, nur das Geborenwerden muß ich noch üben.
 
 

498. Unter Fremden sprich über dich.
 
 

499. Es gilt das gesprochene Wort.
 
 

500. Dass du lebst, ist nicht selbstverständlich.
 
 

501. Mit der Gesundheit kommt der Geist.
 
 

502. Ich habe keine Lust zu beweisen, was ich alles kann.
 
 

503. Sei nett zu dir, und mach nicht mit im Kapitalismus.
 
 

504. Das Sterben fängt an, wenn man sich nicht mehr wehrt.
 
 

505. Lieber sterben als permanent ein ungutes Gefühl im Bauch.
 
 

506. Wer sich nicht versteht, soll nicht zusammen leben.
 
 

507. Axiome kommen aus dem Bauch.
 
 

508. Woher kommt das?
 
 

509. Way out or exit?
 
 

510. Fünf nach zwölf schreit man nicht mehr.
 
 

511. In der Not redet man nicht viel.
 
 

512. Die Natur - das bin ich.
 
 

513. Die Hälfte deiner Größe genügt als Spiegel.
 
 

514. Zum Kostümball in dieser Gesellschaft komm' ich als Volk.
 
 

515. Ich bin behindert, ich hab' kein Auto.
 
 

516. Gesunde Menschen kämpfen aufrecht.
 
 

517. Think big, feel good.
 
 

518. Sei in dir zu Hause, dann bist du frei für die Welt.
 
 

519. I only can offer you my view, but that's my life.
 
 

520. Dränge nicht, aber vergesse nicht.
 
 

521. Fragt mich nach euch.
 
 

522. Augen auf und vorwärts.
 
 

523. Soll ich Irren erzählen, dass sie verrückt sind?
 
 

524. Wenn du etwas nicht verstehst, dann muss das nicht immer an dir liegen.
 
 

525. Warte, bis deine Zeit gekommen.
 
 

526. Man muss krank sein, um jemand so zu verletzen.
 
 

527. Rechtzeitige Entspannung befähigt zu größerer Anspannung im Notfall.
 
 

528. Die wichtigste Tat ist die unbedeutende Tat.
 
 

529. Wer nicht in sich verankert ist, kann nicht frei sprechen.
 
 

530. Den Schmutz beseitigen, wenn man ihn sieht.
 
 

531. Je mehr einer leidet, desto weiter will er reisen.
 
 

532. Seid ihr bereit zu sterben? Dann könnt ihr auch leben.
 
 

533. Mit meinem Tod habe ich nichts zu tun.
 
 

534. Ein Wissenschaftler ist einem Eingeborenen nicht gewachsen.
 
 

535. Privat verkehre ich nur mit Partnern, nicht mit Kunden.
 
 

536. Lass den andern entdecken, wie gut du bist.
 
 

537. Gerade heraus und um die Ecke herum kommt man nur gelassen.
 
 

538. Welche Marke hat dein Fell?
 
 

539. Wer krank ist, lebt nicht.
 
 

540. Mit gutem Gefühl soll man sterben.
 
 

541. Was hilft ihm eine Million Mark, wenn er den Sinn seines Lebens nicht gefunden hat?
 
 

542. Hier wird gestorben. Da lass uns mal schnell abhauen.
 
 

543. Gut ist, was nach dem Wasser Bestand hat.
 
 

544. Nah ran, und du siehst, du kannst es überwinden.
 
 

545. Die Geschichte nimmt nur einen Verlauf.
 
 

546. Hoppla, wo bin ich denn hier gelandet?!
 
 

547. Wie kommt es, dass du noch lebst?
 
 

548. Nachts sind die Fenster sauber.
 
 

549. Nicht vergessen, aber dich auch nicht unter Druck setzen.
 
 

550. Zum Tanzen und Essen zieh die langen Unterhosen aus.
 
 

551. Wer nichts erwartet, bekommt viel.
 
 

552. Wer dich trägt, kann nicht neben dir gehen.
 
 

553. Gibst du dem Stein die Schuld, wenn du stolperst?
 
 

554. Wer nicht teilen kann, kann sich auch nicht mitteilen.
 
 

555. Wenn du einmal tot bist, wirst du dich nicht mehr so wichtig nehmen.
 
 

556. Bei Regenwetter gehört die Alster mir.
 
 

557. Auf einer Party soll es laut zugehen, danach leise.
 
 

558. Ich mach's nicht, weil ich mir was davon verspreche, sondern weil ich's tun muss.
 
 

559. Wie beseitigt man etwas Altes? Indem man etwas Neues baut.
 
 

560. Die Ratlosen brauchen die Masse, die Wissenden brauchen nur wenig.
 
 

561. Take it or leave it!
 
 

562. Lebewesen legen sich mit dem Dunkelwerden in der Regel zur Ruhe.
 
 

563. Signale lenken den Verkehr.
 
 

564. Wer sind Sie? Ein Mensch. Ist das genug?
 
 

565. Volldröhnen ist auch einlullen.
 
 

566. Das Sterben fängt in der Seele an.
 
 

567. Wer Fleisch isst, trinkt auch Alkohol.
 
 

568. Du kannst aus deinem Leben nicht mehr machen, als du mitbringst.
 
 

569. Ein Fehler schadet immer.
 
 

570. Achte mehr auf das Gras, nicht so sehr auf die Menschen, die darauf gehen.
 
 

571. Laßt uns etwas Praktisches tun, dann können wir besser theoretisieren.
 
 

572. Auch wer den intelligentesten Computer oder das größte Kunstwerk hat, hat sein Leben nicht im Griff.
 
 

573. Reifen: in sich gehen.
 
 

574. Aufrecht furzt sich's besser.
 
 

575. Wer Menschen nur nach ihrem Äußeren beurteilt, hat innerlich nichts zu bieten.
 
 

576. Deine Äußerungen sind nur für dich.
 
 

577. Die Wahrheit überzeugt immer.
 
 

578 Nur wenige Menschen können sich vom Mond aus betrachten.
 
 

579. Nur der zieht jeden Tag ein frisches Hemd an, der es nicht bügeln muß.
 
 

580. Ich kann keinen Unterschied feststellen zwischen Champagner und Sekt.
 
 

581. Die Sinne wissen es zuerst, wenn was nicht in Ordnung ist.
 
 

582. Mit Kranken kann man keine Äpfel stehlen.
 
 

583. Alte Bäume knospen spät.
 
 

584. Wer sich nicht entspannen kann, kann nicht furzen und nicht gähnen.
 
 

585. Wer krank ist, weiß nicht mehr, was normal ist.
 
 

586. JedeR ordnet sich selbst ein.
 
 

587. If you ever tasted life, you will never let it go.
 
 

588. Stellt sich jemand unter dich, stellt er sich auch sehr bald über dich.
 
 

589. Du kannst den Dingen nicht auf den Grund gehen, wenn du dich nicht selbst ausgelotet hast.
 
 

590. Wer nichts zusammen macht, soll nicht zusammen leben.
 
 

591. Die Lust am Leben holst du dir nicht aus deinem Geschlecht.
 
 

592. Am hellsten ist es im Freien.
 
 

593. Unerledigtes nach oben.
 
 

594. Bei Erregung aussteigen.
 
 

595. Was liegt an?
 
 

596. Welche Not ist zu wenden?
 
 

597. Feige müssen leiden.
 
 

598. Was du nicht verstehst, von dem wirst du überrascht.
 
 

599. Das Heil kommt nicht von außen, sondern von innen, aus deinem Körper, aus deiner Natur.
 
 

600. Die Praxis ist der Theorie weit voraus.
 
 

601. Verstehen verkürzt die Diskussion.
 
 

602. Bleib bei der Sache, dann bleibst du bei den Leuten.
 
 

603. Verdränge nicht den Tod im Tal der Toten.
 
 

604. Du kannst den Dingen nur so weit auf den Grund gehen, wie du dir selbst auf den Grund gehst.
 
 

605. Ich will nicht belehren, sondern etwas erzählen.
 
 

606. Ich verstehe euch, weil ich unter euch lebe.
 
 

607. Im Laufen ist schlecht furzen.
 
 

608. Im Dunkeln werden die Kranken munter.
 
 

609. Das Neue erscheint dem Alten wirr.
 
 

610. Beim Schwimmen schwitzt man nicht.
 
 

611. Wer sublimiert, unterdrückt auch seine Mitmenschen.
 
 

612. Geklautes Geld verschenkt sich leicht.
 
 

613. Die Gesunden sind immer für eine Überraschung gut.
 
 

614. Du mußt es in dir tragen, dann kannst du es nicht verlieren.
 
 

615. Ich kann gar nicht alles essen, was gesund ist.
 
 

616. Nur die Genesenden können von heilen Welten erzählen.
 
 

617. Belaste die neue Seife nicht mit Resten der alten.
 
 

618. Besser machen, sicher, wenn ich dadurch glücklich werde.
 
 

619. In a jungle, the way back is the way out.
 
 

620. Ohne Partner stehst du allein da.
 
 

621. Die Lust kommt in der Gemeinschaft.
 
 

622. Wer nicht seine Geschichte erzählt, kann nicht frei reden.
 
 

623. Die Wahrheit kann man mit seinen fünf Sinnen erfassen.
 
 

624. Weiß ich heute, wann ich morgen müde bin?!
 
 

625. Ich gönn' jedem sein Glück, aber nachher keine Beschwerden bitte.
 
 

626. Aus den Menschen kannst du nur das herausholen, was drin ist.
 
 

627. Eine gute Idee hat Zeit.
 
 

628. Wo's juckt, ist Heilung in Sicht.
 
 

629. Wer sich regelmäßig ernährt, wer regelmäßig (gut) schläft, wer sich regelmäßig entspannt, hat auch nach dem Scheißen einen sauberen Arsch.
 
 

630. In der U-Bahn trifft man keine Mächtigen.
 
 

631. Im Winter steht die Sonne des Nordens immer im Süden.
 
 

632. Wenn der Strick reißt, reißt er bald auch ein zweites Mal.
 
 

633. Man öffnet sich nur Gleichrangigen.
 
 

634. Wenn dir etwas schiefgeht, bist du nicht voll da.
 
 

635. Einmal am Tag die eigenen Fußsohlen ansehen, aber nur einmal.
 
 

636. Was man vor der Nase hat, sieht man nicht.
 
 

637. Vor mir sind alle Menschen gleich.
 
 

638. Gesunde frei laufen lassen, Kranke an die Leine.
 
 

639. Im Winter belebt man den Kreislauf mit einem warmen Bad, im Sommer mit einem kalten.
 
 

640. Im Dunkeln bleibt der Staub liegen.
 
 

641. Du wirst dir erst langsam bewusst, welchen Gesetzen du unterliegst.
 
 

642. Wenn Schwache sich zusammentun, wird daraus nichts Starkes. Wenn Unwissende sich zusammentun, wird daraus nicht Weisheit.
 
 

643. Worte lösen keine Probleme.
 
 

644. Gemeinsam handeln können nur Gleichrangige.
 
 

645. Erniedrigte brauchen Engel.
 
 

646. Im Bad muß man sich auch ausziehen können..
 
 

647. Im Kapitalismus kann man sich nicht ausruhen.
 
 

648. Was rennst du dem Augenblick davon?
 
 

649. Die Leidenschaft, die Leidenschaft, wenn sie andauert, ist sie eine Krankheit.
 
 

650. Gestrauchelte lassen sich nicht aus der Gosse holen; hier mußt du schon die Struktur der Gesellschaft ändern. Gestürzten kannst du aufhelfen.
 
 

651. Wohl dem, der in sich zurückkehren kann.
 
 

652. Das Leibchen zieh zuletzt aus.
 
 

653. Eins nach dem andern, so, wie ich Lust habe.
 
 

654. Tun, was nötig.
 
 

655. Die Sinne können auf den Kopf nicht warten.
 
 

656. Du machst es dir am leichtesten, wenn du mich in keine Schublade steckst.
 
 

657. Nur die sollen sich zusammentun, die was zusammen tun wollen.
 
 

658. Wenn du vorwärtskommen willst, musst du auch deine Grenzen kennen.
 
 

659. Fragt die Lebenden, nicht die Toten.
 
 

660. Vor der Revolution kommt die Einsicht, dass es einem schlecht geht.
 
 

661. Langsam, langsam, dann kann man besser sehen, was abläuft.
 
 

662. Ich haue euch eine rein, daß es kracht, aber nur so nebenbei und ganz unerwartet.
 
 

663. Dumme können sich nicht blamieren.
 
 

664. Starke meiden Kämpfe.
 
 

665. Nicht ungestraft nippst du am Luxus der Bürger.
 
 

666. Den Leuten schnell noch meine Meinung sagen, bevor ich sie kennenlerne.
 
 

667. Als ich führen sollte, zog ich mich zurück.
 
 

668. Der Feldhase, ein freier Mann.
 
 

669. Jeder Sturm legt sich, jeder Tag neigt sich, jedes Lebewesen geht zur Ruh'.
 
 

670. Wer von Liebe redet, hat kein Herz.
 
 

671. Je kleiner der Raum, desto größer die Ordnung.
 
 

672. Wo viele Menschen sind, passiert viel.
 
 

673. Den Unterschied sieht nur, wer das gleiche sieht.
 
 

674. I don't want to be your baby.
 
 

675. Nein, ich liebe euch nicht alle.
 
 

676. Fortschritt ist ein Davonlaufen.
 
 

677. Lächeln kostet 2,50 DM.
 
 

678. Don't drive it home. Let it go home.
 
 

679. Er kam auf die Welt und war am Ziel.
 
 

680. Kleine Staudämme liefern billigeren Strom als große.
 
 

681. Ihr wisst es alle, ihr könnt es nur noch nicht so formulieren.
 
 

682. Ich hab's nicht eilig; ich bin schon da.
 
 

683. Manchmal trägt man auch im Sommer lange Unterhosen.
 
 

684. Wo Probleme nicht gelöst werden, wird geraucht und werden Witze gerissen.
 
 

685. Demokratie gedeiht unter der Sonne, im Frieden.
 
 

686. Wenn du zu Untertanen von Demokratie redest, verstehen sie nur Bahnhof.
 
 

687. Helfen können dir nur PartnerInnen, kein Gott und keine Anhänger.
 
 

688. Wo Höflichkeit ist, ist Feindschaft nicht weit.
 
 

689. Alle wollten ihn gekannt haben, den sie verstoßen haben.
 
 

690. Ein Stein hat alle Seiten gegen sich.
 
 

691. Wenn wir's wissen, ist es zu spät.
 
 

692. Man merkt nicht, wenn man zum letzten Mal mit jemand zusammen ist.
 
 

693. Wer bei sich zu Hause ist, interessiert sich nicht für die Ferne.
 
 

694. Das Kreuz durchdrücken macht Spaß.
 
 

695. Man weiß immer erst hinterher, was Illusion war.
 
 

696. Du kannst dich nicht zur Ruhe legen, wenn du in dir nicht zu Hause bist.
 
 

697. Was uns fesselt, ist der Kapitalismus, was uns fesselt, sind wir selbst.
 
 

698. Öffne dein Fenster, wenn es schmutzig ist.
 
 

699. Weihnachten ist es zu spät.
 
 

700. Ein Autofahrer verhält sich als Fußgänger verkehrswidrig.
 
 

701. Erst realistisch, dann kannst du immer noch spinnen.
 
 

702. Können Sie sich für etwas begeistern?
 
 

703. Mehr Sorgfalt, bitte!
 
 

704. Brot brauchen wir immer.
 
 

705. Du magst viele Menschen, nicht nur einen.
 
 

706. Der Starke weiß, dass ihn eines Tages seine Kräfte verlassen werden.
 
 

707. Im Winter steht der Mond da, wo im Sommer die Sonne steht.
 
 

708. Bleib verständlich.
 
 

709. Ich will doch nicht meine Gegner überzeugen.
 
 

710. Auf den Brücken friert es zuerst, unter den Brücken zuletzt.
 
 

711. Langsam bewegen, keinen Staub aufwirbeln.
 
 

712. Wer sich aufrichtet in einem Volk von Untertanen, ist schon ein Held. In der Geschichte. In der Gegenwart ist er ein Unruhestifter.
 
 

713. Es ist kalt, wenn es aus den Sielen dampft.
 
 

714. Tomaten kauft man nicht bei Frost.
 
 

715. Wer nichts kauft, kriegt nichts Falsches.
 
 

716. We only can come together, if we can stay apart.
 
 

717. Das Neue teste, bevor du dich drauf einläßt.
 
 

718. Ich habe vergessen, wer das Gesetz entdeckt hat, dass der Regen von oben nach unten fällt.
 
 

719. Nur was gesucht wird, wird gebraucht.
 
 

720. Dem Faulen kommen die besten Gedanken.
 
 

721. Das nicht Gesagte wiegt schwerer.
 
 

722. Das Richtige kann warten.
 
 

723. Sieben Jahr! Oh, wie wahr!
 
 

724. Wieviel Gift verträgt der Mensch?
 
 

725. Ich hab so viel zu tun. Ich muss faulenzen.
 
 

726. Vor der Trennung nennt sie ihn Schatz.
 
 

727. Dadurch, dass er seiner Zeit immer etwas hinterher war, war er ihr allmählich immer etwas voraus.
 
 

728. Pinkel mit dem Wind, mauern gegen den Wind.
 
 

729. Du kommst am schnellsten vorwärts, wenn du dich auf den Augenblick konzentrierst.
 
 

730. Wer seine Hände in den Schoß legt, muss ja nicht gleich beten.
 
 

731. Der aufrechte Gang hat noch niemand geschadet.
 
 

732. Wenn Sie einmal tot sind, werden Sie mich verstehen.
 
 

733. Du weißt erst am Ende, wer dir nahesteht.
 
 

734. Der Fehler liegt immer bei dir.
 
 

735. Life is what to die for.
 
 

736. Tif you knew whom you met ...
 
 

737. Der Wind weht nicht jeden Tag aus der gleichen Richtung.
 
 

738. Der Warmwasserhahn ist nicht teurer als der Kaltwasserhahn; nur der goldene Wasserhahn ist teurer.
 
 

739. Nach dem Tod des Künstlers werden seine Bilder teurer.
 
 

740. Mir kann nur eins passieren: daß ich besser werde.
 
 

741. Die Welt kostet nichts.
 
 

742. Locker aus der Hüfte.
 
 

743. Wenn ihr mich nicht so haben wollt, wie ich bin, müsst ihr mich schon umbringen.
 
 

744. You will never get me.
 
 

745. Bei Kollisionsgefahr klaren Kurs steuern.
 
 

746. Es ist besser, du hast nichts zu verbergen, denn du verrätst dich mit jedem Wort.
 
 

747. Am Horizont geht die Sonne auf.
 
 

748. Die Wellen bewegen sich weiter, das Wasser bleibt, wo es ist.
 
 

749. Wichtig zu wissen, in welche Richtung die Erde sich dreht.
 
 

750. Warum erst im Faschismus Widerstand leisten?
 
 

751. Neues Leben - zuerst im Bauch.
 
 

752. Seine Durchblutung ist schlecht, wenn der Mensch steht.
 
 

753. Wenn es regnet, haben die Tiere ihre Ruhe vor den Menschen.
 
 

754. Freiwillig und von Herzen!
 
 

755. Keine Sprechblasen, sondern Menschen!
 
 

756. Gegessen wird, was reif ist.
 
 

757. Seid ihr keine Menschen? Müßt ihr nicht pinkeln?
 
 

758. Gänse gähnen auch.
 
 

759. In sich ausharren, bis draußen die Götter fallen.
 
 

760. Autofahrer sind andere Menschen.
 
 

761. Es kommt was nach.
 
 

762. Sie kennen mich, aber sie wissen nicht, wer ich bin.
 
 

763. Die Brille, die du aufhast, kannst du nicht zertreten.
 
 

764. Ein gekaufter Drache fliegt nicht weit.
 
 

765. Zum Kuscheln reicht eine, zum Leben bedarf es mehrerer.
 
 

766. Hauptsache, du vergisst nicht, was du nicht weißt.
 
 

767. Bei Menschen keine Gewähr.
 
 

768. Jemand versteht nur so viel, wie er schon weiß.
 
 

769. Man tanzt nur mit seinen Leuten.
 
 

770. Ich kann eure Fragen beantworten - für mich.
 
 

771. Wer kein Fleisch ißt, braucht auch keinen Alkohol.
 
 

772. Beim Mythos geht dem Geist der Sprit aus.
 
 

773. Beim Vorwurf bricht die Krankheit aus.
 
 

774. Alles ist ganz einfach. Du musst dich nur auf dich selbst verlassen.
 
 

775. Zusammenschweißen oder zusammenwachsen?
 
 

776. Was von Herzen kommt, tust du nur für dich selbst.
 
 

777. It was a funny life.
 
 

778. Wenn du dir Muße gönnst, fällt dir ein, was du vergessen hast.
 
 

779. Ich hab' noch viel zu tun. Ich muß mich hinlegen.
 
 

780. Mit einem reichen Onkel ist gut dichten.
 
 

781. Wozu dient eine Ansichtskarte? Der Fortbildung des Postboten.
 
 

782. Was Frisches zwischen die Zähne.
 
 

783. Rot ist links und rechts ist Grün.
 
 

784. Nichts geht verloren.
 
 

785. Was falsch ankommt, sagt man besser nicht.
 
 

786. Wer seinen Teller unanständig voll macht, für den ist die Suppe am Rand nicht zu heiß.
 
 

787. Gestorben wird erst nach dem Krieg.
 
 

788. Denke bis zu dir selbst. Handle bis zu dir selbst.
 
 

789. Alles ist eine Frage der Formulierung.
 
 

790. Nur Unterdrückte wollen berühmt werden.
 
 

791. Ich hab' noch eine Hose mehr im Schrank.
 
 

792. Frieden schafft man nicht mit Gewalt.
 
 

793. Alles geht mit natürlichen Dingen zu.
 
 

794. Du bist dein bester Interpret.
 
 

795. Menschen lernen sich nur in einer Tat kennen.
 
 

796. Ich kann nur tragen, was ich selbst gemacht habe.
 
 

797. Faule Menschen lernen besser.
 
 

798. Auf Teppichboden und in der Natur entstehen keine Wollmäuse.
 
 

799. Nur wer faul ist, kommt dazu, seine Bücher zu lesen.
 
 

800. Nur Gleiche können sich begegnen.
 
 

801. Komm zu einem Ende.
 
 

802. Man muss schon was tun, um zu leben.
 
 

803. Die Tat ist das beste Argument.
 
 

804. Die Natur meint es gut mit dir.
 
 

805. Links überholen.
 
 

806. Im Notfall kann man auch was kaufen.
 
 

807. Sobald ich gesund bin, mach' ich sauber.
 
 

808. Sobald Friede ist, widme ich mich meinen Büchern.
 
 

809. Erzähl' von dir selbst, da bist du sicher.
 
 

810. Dass ich noch lebe!
 
 

811. Das Atmen nicht vergessen. Auf den Weg sehen. Um dich gucken. Die Menschen angucken.
 
 

812. I happen to be here.
 
 

813. Im Krieg den Rücken freihalten.
 
 

814. Live small, think big.
 
 

815. Es ist viel zu spät, um dem Tod zu entrinnen.
 
 

816. Wer Angst hat anzuecken, kann sich nicht frei bewegen.
 
 

817. Mach dich frei.
 
 

818. Mach es ordentlich, Pannen gibt es noch genug.
 
 

819. Das erste, was man in der Fahrschule lernt, ist das Bremsen.
 
 

820. Wenn du müde bist, brauchst du kein Bier mehr.
 
 

821. Mach dir nicht so viel Gedanken. Mach dir Gedanken nur in der Not. Nimm das Leben nicht so ernst. Nimm das Leben sinnlich.
 
 

822. Zu Hause kann man am freiesten reden.
 
 

823. Lasst uns nicht über die Aufteilung des Himmels streiten, lasst uns darüber einig werden, wie wir zusammenleben.
 
 

824. Vor Ungeduld am Ziel vorbei.
 
 

825. Die Distanz macht's.
 
 

826. Die Ware ist nie so gut, wie wenn du es selber machst.
 
 

827. Dumm rumstehen fördert den Stuhlgang.
 
 

828. Wer pfeift, hat was verbrochen.
 
 

829. Wer pfeift, hat Angst im dunklen Wald.
 
 
 

830. Eine Sache zu fassen zu kriegen, dich fassen zu kriegen.

 

831. Der Bauch muss schon dabei sein.

 

832. Wer das Echte verschmeckt hat, lässt sich nicht mehr mit einem Ersatz abspeisen.

 

833. Was man nicht alles durch eine schmutzige Brille noch sehen kann?!

 

834. Warum soll ich mir was Neues besorgen, wenn das Alte noch nicht kaputt ist?

 

835. Sieh dir die Leute genau an, mit denen du zusammenleben willst.

 

836. Als Mensch der Schwerkraft der Erde widerstehen? Was für ein törichtes Unterfangen?

 

837. Du kannst die Welt nicht konsumieren.

 

838. No-name man wants no-name products.

 

839. Nur Blinde brauchen einen Führer.

 

840. Im Norden und Süden der Erde braucht man so viel Kleidung.

 

841. Du kannst nur die umarmen, die in deiner Reichweite sind.

 

842. Wenn ein Optimist Negatives sagt, dann muß es wohl stimmen.

 

843. Die Menschheit hat ihre Geschichte noch nicht richtig verdaut.

 

844. Der erste nach dem Regen ist der, der durch den Regen ging.

 

845. Hinter jeder Wahrheit steht ein Mensch.

 

846. Beim Gehen kann man schön aus dem Fenster gucken.

 

847. Sonderangebote sind nicht frisch.

 

848. Sicher in der Weite, verstecken im Flachland.

 

849. Take it easy for the moment, but not for the long run of the war.

 

850. Es macht Spaß, aufrecht zu gehen.

 

851. Wenn du Ruhe hast, geht alles schnell.

 

852. Die Sonne geht unter, bevor es dunkel wird.

 

853. Du hast nur das im Griff, was von Herzen kommt.

 

854. Wer sich selbst hat, muß nichts besitzen.

 

855. Sehen, wie weit wir kommen.

 

856. Dreh deinen Kreis; da ist kein Ziel.

 

857. Sie haben einen Teppichboden und gehen nie darauf barfuß. Sie wohnen an der See und können nicht schwimmen.

 

858. Your things don't break yet (so carry on).

 

859. Auf dem Boden bleiben. Materialistisch denken.

 

860. Können nicht mehr gehen, aber fahren immer noch Auto.

 

861. Wer nicht Widerstand leistet, wird ausgelöscht.

 

862. Der Mann mit dem Fernglas sieht seine nächste Umgebung nicht.

 

863. Know your footprints!

 

864. It's late, but it's self-made.

 

865. Mische dich nicht ein, wenn sich zwei ineinander verbissen haben.

 

866. Sei, was du bist.

 

867. Der Mensch gehört in die Natur.

 

868. Bei Sturm bleiben die Möwen auf dem Wasser.

 

869. Bei Sturm sind die Fahnen eingezogen.

 

870. Die Polizei kommt, wenn alles vorbei ist.

 

871. Baller nicht rum, schieße gezielt.

 

872. Auch SchauspielerInnen können nicht aus ihrer Haut.

 

873. Du kannst aus den Menschen nur rausholen, was in ihnen steckt.

 

874. Things couldn't have gone otherwise.

 

875. Lebendige sterben früher.

 

876. Jeder lebt so lang, wie sein Lichtlein brennt.

 

877. Wo viel geregelt werden muß, ist viel aus dem Lot.

 

878. Nur schwache Menschen müssen stark erscheinen.

 

879. Anfangs macht man vieles mit.

 

880. Wer träumt, ist gesund.

 

881. Nicht bei Adam und Eva anfangen, sondern beim Tier.

 

882. Gekauftes nützt deiner Existenz nichts.

 

883. Tu, was dir Spaß macht, tu, was dir leicht fällt, dann meisterst du auch das Schwierige, wenn es nötig wird.

 

884. Wer ausgegrenzt wird, schießt.

 

885. Genug der Gefäße. Fülle sie.

 

886. Auch feiertags verteidigen wir unsere Haut.

 

887. Die Starken dürfen nicht freiwillig gehen.

 

888. Wo ein Rad kaputt ist, sind alle Räder kaputt.

 

889. Während du im Auto sitzt, bist du kein Mensch.

 

890. Du bestimmst die Pause selbst, wenn du nicht fremdbestimmt leben willst.

 

891. Die Musik klingt aus der Ferne noch mal so schön.

 

892. Von der Realität träumen.

 

893. Du denkst, die gucken dich an; die gucken dich gar nicht an.

 

894. Auch Schwarze schwitzen bei Hitze.

 

895. Wie es werden soll, weiß ich nicht. Ich weiß nur, wie es wird.

 

896. Wohin soll das führen?

 

897. Es gibt viel zu gucken. Schlafen ist schön. Und dann will man noch aufstehn.

 

898. Wie er zu seinen Feinden ist, ist er zu dir.

 

899. This is my life. If you want to enter, you have to adapt yourself.

 

900. Im Rausch kann man nicht kommunizieren.

 

901. Ich verlasse die Erde nicht.

 

902. Vor dem Tod kommt der Kampf.

 

903. Im Dunkeln kann man immer noch denken.

 

904. Wer direkt in die Sonne sehen will, erblindet.

 

905. Ein Blick zurück erhellt die Zukunft.

 

906. Nicht den Boden unter den Füßen verlieren.

 

907. Vor dem Scheißen kommt das Pinkeln.

 

908. Den Kopf bei der Sache haben.

 

909. Wer redet hier von Geld?

 

910. Bei sich ankommen.

 

911. Nanu, wo bin ich denn?

 

912. Check it twice.

 

913. Um wegzugucken, musst du hingucken.

 

914. Im Alter lässt das Saugen an der Mutterbrust nach.

 

915. Ich pinkle lieber im Freien.

 

916. My life - self-made - with resources available.

 

917. Etwas Humor, meine Herren.

 

918. Ich kann mit jedem.

 

919. Die Wurzel wird durch Wasser hart.

 

920. Ein Schiedsrichter muss sagen können, wo er steht.

 

921. Wenn das Herz in Eile, halt den Atem an.

 

922. Die Ränder machen die Gestalt.

 

923. Da kommt nichts mehr.

 

924. Don't explain too much, stick to the level.

 

925. Auf zum Leichentanz!

 

926. Rechtzeitig aussteigen und bei sich zu Hause ankommen.

 

927. Things are even simpler.

 

928. Ein Fuß vor den andern. Rising fall.

 

929. Wer sich verteidigen muss, lebt länger.

 

930. In a turmoil, you can only survive if you know what you want.

 

931. Avoid concepts. Tell stories.

 

932. Wer seinen Weg geht, geht sicher.

 

933. Das Leben ist dort, wo du es nicht suchst.

 

934. Gewachsenes verändert sich von unten.

 

935. Ich gebe auch alles, aber erwartet nichts von mir.

 

936. Ich soll mit dir solidarisch sein? Wie komme ich dazu?

 

937. Erkenntnis entspannt.

 

938. Die Alternative bin ich. Die Revolution bin ich.

 

939. Drücken hat keinen Zweck.

 

940. Zeit kann man nicht schenken.

 

941. Wer nichts erwartet, erhält viel.

 

942. Vor der Preiserhöhung kommt das Sonderangebot.

 

943. Eine Sache zu Ende denken, damit man schlafen kann.

 

944. In deiner Einsamkeit vergöttere niemand, damit du Gesell-schaft hast.

 

945. Für Exkursionen nach innen, da braucht man nicht viel.

 

946. Der kleine Mann lügt.

 

947. Die Natur kennt nichts Neues.

 

948. Jeder weint für sich allein. Jeder stirbt für sich allein.

 

949. Wer ewig leben will, muss ins Pflegeheim.

 

950. Das Neue lässt sich schwer einordnen.

 

951. Lachs ohne Brot schmeckt nicht.

 

952. Ein Gefälle frisst sich auf.

 

953. Den neben dir kannst du schlecht sehen; du musst etwas auf Distanz gehen.

 

954. Unter Einsamen täuscht der erste Blick eines Menschen.

 

955. In der Ferne bist du unsichtbar.

 

956. Für eine erfolgreiche Operation benötigt man eine gute Fein-motorik.

 

957. Was haben wir miteinander zu tun?

 

958. Wer gesund ist, denkt nicht an den Tod.

 

959. Greise sind für Modernität.

 

960. Merk dir den vor dir.

 

961. Zum Thema wird, was vorbei ist.

 

962. Alles aneignen - soweit ich Lust habe und es brauche.

 

963. Was man braucht, darf man nicht verschwenden.

 

964. Früh aufhören macht den Feierabend schön.

 

965. Die Umarmung kommt zuletzt.

 

966. Sagt dir das noch was?

 

967. Auch wenn dein Ende vielleicht offen ist, musst du dich heute positionieren.

 

968. Tiere feiern keine Feste.

 

969. Wer nicht gelebt hat, hat Angst vorm Sterben.

 

970. Berufe dich auf dich selbst.

 

971. Der Lehrer wächst mit dem Schüler.

 

972. Im blauen Himmel das Gewitter kommen sehen.

 

973. Das Erfüllte will überfließen.

 

974. Genauer hingucken.

 

975. Der Masse kann man sich nur durch Einsamkeit erwehren.

 

976. Kontrolle bis zum Abwinken.

 

977. Es ist einfacher, es ist komplizierter.

 

978. In Feindesland mitspielen, aber nicht mitmachen.

 

979. Der letzte Kick geht ins Grab.

 

980. Staub konserviert.

 

981. Wem erzählst du das?

 

982. Was abgeschnitten wird, wächst schneller.

 

983. Bei schlechtem Wetter ist die Luft rein.

 

984. Die einen wollen zum Wiener Opernball, die andern wollen ins Bett.

 

985. Good thing, I'm not famous.

 

986. Wenn alles steht, geht's bald weiter.

 

987. Das Abenteuer des Augenblicks.

 

988. Am Leben kann man nicht sparen. Vom Leben kann man nicht reich werden. But the flavour of life is rich.

 

989. In Kontakt mit der Natur bleiben.

 

990. Freunde wollen sich nicht besiegen.

 

991. Oder auch nicht.

 

992. Den Kopf frei.

 

993. Man tut, was man kann.

 

994. Wissen, was die Stunde schlägt.

 

995. Bevor wir sterben, wird gekämpft.

 

996. Die Natur duftet erst nach Sonnenuntergang.

 

997. Solang die Füße tragen, solange es erträglich ...

 

998. Was dir nicht in Fleisch und Blut übergeht, ist für immer verloren.

 

999. Eine Gruppe bahnt sich ihren Weg.

 

1000. Ich lass' die Sonne untergehen, wenn ich ins Tal hinuntergehe.

 

1001. Im Zentrum des Zyklons ist alles ruhig und alles zerstört.

 

1002. Pieds tout terrain.

 

1003. Du speist so lange mit dem andern, bis er erbricht.

 

1004. Die Kranken wollen mir einreden, ich sei krank.

 

1005. Die Anführungszeichen in meiner Rede hört man nicht.

 

1006. Singles werden dick.

 

1007. Du hast viel mehr von den Menschen, wenn du ihnen nicht mit deinen Ellebogen oder mit deinem Bückling entgegentrittst.

 

1008. Unglück kommt aus Unfähigkeit.

 

1009. Verbrüdere dich nur mit dem gleichen Kaliber.

 

1010. Die einen kolonialisieren das Unbekannte, die anderen erforschen es.

 

1011. Da hofft man nun, es sei vorbei, aber so schnell ist nichts vorbei.

 

1012. Es geht nicht darum, ihn zu kritisieren, es geht darum, ihn zu verstehen.

 

1013. Langsamer kommt man schneller ans Ziel, wenn man nichts erreichen will.

 

1014. Wenn die Wünsche kleiner werden, geht es dir allmählich wieder besser.

 

1015. Mach das Fenster auf, geh zum Hafen.

 

1016. Die Antwort auf deine Frage ist nur real, wenn du sie dir selbst gibst.

 

1017. Es heißt "Ich muss mal", nicht "Ich will mal".

 

1018. Auch wenn du deinen Wohnort wechselst, bleibst du der Alte.

 

1019. Wer missionieren will, hält lange Reden.

 

1020. Wir kennen uns nicht.

 

1021. Deinen Stil findest du nicht bei Tempo, sondern bei Entspannung.

 

1022. Paarung ist ein sexueller Vorgang.

 

1023. Vor dem Waschen oder nach dem Waschen flicken?

 

1024. Wie lange machst du das schon?

 

1025. Ich kann sie gut verstehen, die Deutschen.

 

1026. Aufnehmen, ausscheiden, aufnehmen, ausscheiden ...

 

1027. Sie alle wollen leben und können es nicht.

 

1028. Wenn du mit dem Atmen innehältst, schlägt dein Herz weiter.

 

1029. Den Blutkreislauf kann man durch Schlafen und durch Bewegen fördern.

 

1030. Ottensen beginnt in Altona.

 

1031. Ich liebe dich nicht, viel mehr: ich steh an deiner Seite.

 

1032. Jeder zieht sich die Schuhe an, die ihm passen.

 

1033. Das ist all denen nicht gut bekommen, die mich zu etwas gezwungen haben.

 

1034. The outcast of today is the fashion of tomorrow.

 

1035. Das erste schmutzige Geschirr fällt nach dem Abwasch an.
 
 

1036. Ich versuch' mal, das in Worte zu fassen.
 
 

1037. So schnell stirbt man nicht, aber so langsam geht man zugrunde.
 
 

1038. Wie weiter?
 
 

1039. Auf Distanz zueinander können Menschen gemeinsam mehr tun.
 
 

1040. Wann ist das Leben zu Ende?
 
 

1041. Es ist alles ganz einfach, wenn man es verstanden hat.
 
 

1042. Ich hab' viel zu viel.
 
 

1043. Kirchen und Weltraumraketen gleichen einander.
 
 

1044. Heiter im Kampf.
 
 

1045. Ich mach' viel zu viel.

1046. Die Bevölkerung ist schneller zur Stelle als die Polizei.

1047. Je fester das Brot, desto dünner kann es geschnitten werden.

1048. Du hast das schon mal bezahlt.

1049. Er träumt vom Bier. Dabei steht es vor ihm.

1050. Im Dunkeln siehst du besser ohne Licht.

1051. Schau wir uns die Sache mal genauer an.

1052. Wer da ist, ist ausgegrenzt von jenen, die nicht da sind.

1053. Wer nicht ausgeschlafen hat, kann sich nicht entspannen.

1054. Bist du geerdet?

1055. Haare schneiden im Winter?

1056. Wenn eineR nicht anfängt, ändert sich nichts.

1057. Der Dreck fällt auch wieder ab.

1058. Man sollte schon wissen, mit wem man es zu tun hat.

1059. Wo nichts zu verbergen ist, ist auch nichts auszuspionieren.

1060. Die einen haben es sauber, die anderen leben.

1061. Nichts wächst in den Himmel.

1062. Wenn ich mal eben aufstehen darf zum Sprechen ...

1063. Wenn du nachts an einer Straßenlaterne vorbeigehst, überholt dich dein Schatten.

1064. Sage nichts, was nicht verstanden wird.

1065. Dünnes Gewebe lässt sich nicht mehr flicken.

1066. Dank ist eine Beleidigung unter Freunden.

1067. Du musst kein Buch schreiben können, aber am Abend zufrieden auf dein Lager sinken können.

1068. Am Ende hast du nur dich.

1069. Wer sich nicht im Wettbewerb sieht, kann andere gleichwertig neben sich gelten lassen.

1070. Ein Ausschnitt genügt.

1071. Es ist angenehm, nicht erkannt zu werden.

1072. Die Menschen in ihrer Sprache ansprechen.

1073. Viele sind dir zugetan, aber nur wenige wollen nichts von dir.

1074. Wenn Männer Blumen tragen, dann führen sie was im Schilde.

1075. Vergiss die Innereien nicht.

1076. Solange es den Leuten schlecht geht, halten sie zusammen.

1077. Man redet, was man kann.

1078. Da ist jedes Wort zuviel.

1079. In einer ausgestorbenen City kann man sich gut auf ihre Vergangenheit konzentrieren.

1080. Wer etwas ablehnt, interessiert sich dafür.

1081. Gib ihnen die Freiheit, und sie werden loyal sein.

1082. Nach dem Regen schneit es von den Pappeln.

1083. Den Atem anhalten, damit das Herz nachkommt.

1084. Ein Arzt soll sich nicht einmischen, sondern nur begleiten.

1086. In Bewegung bleiben. Die Menschen verharren von alleine.

1087. Wenn du ihn nicht anzapfst, lässt er nichts heraus.

1088. Es muss nicht Sahne sein.

1089. Sie können mich ganz außen vor lassen.

1090. Es ist mir peinlich, wenn sich Leute bedanken, wenn ich ihnen helfe.

1091. Man schleppt so vieles mit sich herum und wirft es dann weg.

1092. Die Natur liebt eine gewisse Eleganz.

1093. Die sehen doch alle so vernünftig aus!

1094. Solang ich träume, bin ich bei Verstand.

1095. In der Wüste umarmen sich die Menschen zu schnell.

1096. Man muss sterben können, wenn man kämpfen will. Man muss leben können, wenn man kämpfen will.

1097. In der Natur halten Blumen am längsten.

1098. Was ich nicht hab, kann mir nicht gestohlen werden.

1099. Nicht so viel reden.

1100. Ich muss kein Cabrio haben, um der Natur nahe zu sein.

1101. Der Patient weiß am besten, was ihm fehlt.

1102. Was Frisches zwischen die Zähne.

1103. Stell dich unter, wenn du trocken bist. Renn nach Hause, wenn du nass bist.

1104. Was man nicht alles macht, wenn es am Wege liegt.

1105. Um fragen zu können, musst du einiges wissen.

1106. Das Schreibpult neben dem Bett.

1107. Nicht ausrasten, sondern einrasten.

1108. Das Leben ist eine Sache der Übung.

1109. Erklären Sie sich.

1110. Weiße Kastanien dunkeln nach.

1111. Der Arzt soll die Diagnose für sich behalten.

1112. Wenn du mit jemand nicht mehr sprichst, kriegst du auch keine Informationen.

1113. In Zeiten des Krieges bleibt man zu Hause.

1114. Wenn der Lack ab ist, kann das Holz wieder atmen.

1115. Bewege dich, wenn es kalt ist. Ruhe, wenn es heiß ist.

1116. Das Ungleichgewicht fängt im Kopf an.

1117. Einmalige Ereignisse sind nur als Fest zu ertragen.

1118. Das Leben ist eine Aufgabe. Langeweile ist der Tod.

1119. Wer einen Anrufbeantworter hat, telefoniert öfter.

1120. Wir können viel ertragen, wir müssen nur wissen, wo es herkommt.

1121. Die Welt ist nicht in Worte zu fassen.

1122. Einen Bart hat nur, wer sich oft rasiert.

1123. Langsam geht's am schnellsten.

1124. Es gibt keine Stecknadel im Heuhaufen.

1125. Wer nicht gelebt hat, hat Angst vor dem Tod.

1126. Was nicht da ist, kann nicht gesucht werden.

1127. Man schlägt sich durch. Man aalt sich durch.

1128. Am Ende redest du nur noch mit dir selbst.

1129. Im Wald darf man pinkeln, in der Stadt nicht.

1130. Wildtauben sind schöne als Stadttauben.

1131. Brombeerblätter bleiben am längsten grün.

1132. Ein Untertan übertreibt, um scheinbar auf gleiche Augenhöhe zu kommen.

1133. Hinter dir sind auch noch Menschen.

1134. Ich muss sagen, was ich denke.

1135. Wat et nich allet jibt!

1136. Aussortiert wird, was man vergessen hat.

1137. Staub auf dem Teppich und auf dem Bildschirm sieht man nicht.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

NEUE VOLKSWEISHEITEN
 
 
 
 

1.      Da wird nichts draus; da kann man nur noch gehen.

2.      Wer's nicht erfühlt, der wird es nicht erjagen.

3.      Einmal verletzt, immer verletzt.

4.      Wer handelt, ist allein.

5.      Sprich, indem du zuhörst.

6.      So geht es nicht weiter.

7.      Zu spät für Panik.

8.      Bleib auf dem Boden deines Lebens.

9.      Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

10.  Das Leben geht weiter, aber die Trauer bleibt.

11.  Lasst tausend Blumen blühen.

12.  Sprich in tausend Zungen.

13.  Das Leben ist doch nicht so wichtig; Hauptsache, es hat Spaß gemacht.

14.  It's no satisfaction being dishonest.

15.  Warum soll es mir besser gehen als anderen?

16.  Liebe ist nur ein Wort.

17.  Wer schreit, hat unrecht.

18.  Wo, wenn nicht in mir?

19.  Wann, wenn nicht jetzt?

20.  Das Heil kommt anders, als du denkst.

21.  Worauf's ankommt, darüber spricht man nicht.

22.  Es reicht, verschiedener Meinung zu sein; man muss sich nicht gleich trennen.

23.  Ein Fußgänger kommt überall hin, ein Auto nicht.

24.  Ist sie nicht glücklich, so hat sie doch Besitz.

25.  Langsam, mein Freund, langsam.

26.  Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah.

27.  Das schadet nicht, aber es reicht nicht.

28.  You can't have your cake and eat it, too.

29.  Was damals progressiv war, ist es heute nicht mehr.

30.  Armut sucht neue Wege.

31.  Not macht erfinderisch.

32.  Das Ozonloch ist es nicht, was dir Sorgen macht, sondern das Ende.

33.  Diese Aufgabe ist schwer, also nehmen wir sie leicht.

34.  Sterben auf einem Sack voll Gold?

35.  Let's go to hell with work.

36.  Innehalten.

37.  Wer sich nicht mehr verträgt hat einen Vertrag.

38.  Komm ins Offene, Freund!

39.  Mach's nicht wie die andern.

40.  Kommen wir zur Sache: Wie war deine Kindheit?

41.  Das Leere ist nicht leer, und das Volle ist nicht voll, und nur weniges ist von Dauer.

42.  Jede Pflicht ist schlecht.

43.  Nur ja nicht zu viel lesen!

44.  Nur ja nicht das Falsche lesen!

45.  Die Zeit lass arbeiten, die Zeit!

46.  Nach der Härte des Lebens ein schöner Tod.

47.  Verträge halten nicht.

48.  Kennt der keine Leute?

49.  Hat der kein Zuhause?

50.  Haltet die Welt an, ich will aussteigen.

51.  Er ist zum Sterben zu dumm, er muss erst geschlachtet werden.

52.  Ein Schritt zurück, zwei Schritte vor.

53.  Man denkt, man hat Freunde, und entdeckt, die wollen nur mit einem Geschäfte machen.

54.  Misstraue dem Mitleid.

55.  Misstraue der Höflichkeit.

56.  Misstraue der Etikette.

57.  Wir wollen nicht verhehlen, daß es uns schlecht geht in dieser Gesellschaft.

58.  Undemokratische scheuen die Öffentlichkeit.

59.  Die einen haben das Wissen, die anderen haben die Bücher.

60.  Krom on scheef hat God leef.

61.  Standhalten!

62.  Wie kommt es, dass wir uns töten?

63.  Heirate nicht einen Menschen, der nicht dein Freund ist.

64.  Unter einem Schornstein ist die Luft am saubersten. In der Höhle des Löwen ist es am sichersten.

65.  Weißt du nun langsam, was du willst auf dieser Erde?

66.  Besser wech as dout.

67.  Besser kein Leben als ein halbes Leben.

68.  Wie hätt' es so schön sein können, wär'n wir nicht so kaputt!

69.  Hierzulande wird man überall betrogen.

70.  Man muss doch nicht jeden gleich heiraten, den man gut findet.

71.  Ich hab' mich nun darauf eingelassen, aber war da nicht noch was anderes?

72.  Willst du jemand von deiner Meinung überzeugen, laß ihn ein Jahr in deinem Haus wohnen.

73.  Das Schöne liegt im Nutzen, nicht im Besitzen.

74.  Die Quelle findet ihren Lauf

75.  Aufpassen, dass du das Sterben nicht verpasst!

76.  Die Welt ist mit dem Kopf nicht zu erfassen.

77.  Nicht alles in Frage stellen, ohne Antworten zu liefern.

78.  Freie Hunde beißen nicht so schnell.

79.  Wenn das die Spitze ist, wie groß ist dann erst der Eisberg!

80.  Die höchsten Güter sind die Gemüter.

81.  Mit sich eins sein, nicht fremdbestimmt arbeiten. Man gönnt sich ja sonst nichts.

82.  Gesund musst du schon selbst werden.

83.  Ein Krieg gegen ein Volk ist nicht zu gewinnen.

84.  Auf vermintem Terran bewegt man sich nicht schnell voran.

85.  Das Volk macht Geschichte, die Sinne entscheiden.

86.  Wherever I lay my head that's my home.

87.  Das Unglück hat einen Namen.

88.  Mach es gleich richtig. Du machst trotzdem noch genügend Fehler.

89.  Die Sonne bringt es an den Tag und der nahende Tod.

90.  Let's walk on the wild side of life.

91.  Liebe ist nur ein Wort, Zughörigkeit ist ein Gefühl.

92.  Wenn man nichts erwartet, wird man beschenkt.

93.  Man muss nicht auf alles reagieren.

94.  Wenn du was Neues schaffen willst, mußt du wissen, was gewesen ist.

95.  Viele Wege führen nach Hause.

96.  Wer tätig ist, wird alt. Wer kämpft, wird eine Persönlichkeit.

97.  Träume nicht dein Leben.

98.  Was unter mir ist, ist vielleicht schön für eine Nacht, aber fürs Leben brauch' ich was neben mir.

99.  Der ist immer dumm dran, der sich seine Fragen nicht selbst beantworten kann.

100.                     Gegen Besatzer wehrt man sich mit Folklore.

101.                     Leben kann man nicht lernen.

102.                     Wir müssen ganz von vorne anfangen, wenn wir vorwärtskommen wollen.

103.                     Unter den Augen der Polizei ist gut klauen.

104.                     Wer nicht stöhnt, besitzt nichts.

105.                     Freiheit muss von innen kommen.

106.                     Does it look beautiful, or does it work?

107.                     Therapie oder Untersuchungshaft?

108.                     Wo bleibt das Positive?

109.                     L'état, c'est toi. Le peuple, c'est moi.

110.                     Je älter man wird, desto mehr denkt man über sein Leben nach.

111.                     So 'ne Maschine ist halt auch nur ein Mensch.

112.                     Pflanzen sind wie Menschen; sie wollen individuell behandelt werden.

113.                     Komm zur Sache, Schätzchen: Wie war deine Kindheit?

114.                     Alles muß man selber machen.

115.                     Zusammenkommen können wir nur, wenn wir erkennen, dass wir verschieden sind.

116.                     Wo viele Menschen sind, passiert viel.

117.                     Hör nicht nur zu, sing selbst.

118.                     We agree to disagree.

119.                     Jede Made hält ihren Käse für die Welt.

120.                     Von der Sache geleitet, nicht vom eigenen Willen.

121.                     Der Krieg geht im Innern der Menschen weiter.

122.                     War das das Leben? Ist das der Tod?

123.                     Wo nichts ist, kann nichts werden.

124.                     Die haben kein Maß mehr.

125.                     Man soll's nicht übertreiben.

126.                     Nur was man beherrscht, kann man genießen.

127.                     Mit der Rettung bei sich anfangen.

128.                     Einer muss anfangen.

129.                     Wenn wir dem Glück nicht hinterherjagen würden, könnten wir das schönste Leben haben.

130.                     Leben kann man sich nicht kaufen.

131.                     Ein gekaufter Drache fliegt nicht weit.

132.                     Muss ich denn immer andere für mein Leben verantwortlich machen?

133.                     Es wäre schlimm, wenn die Menschen die Naturgesetze bestimmen könnten.

134.                     I don't want to talk charity.

135.                     Es ist nicht gut, schlecht über seine Mitmenschen zu reden.

136.                     Die Welt kann man ändern, aber nicht das Wetter.

137.                     Wat mut, dat mut.

138.                     Et is, wie et is.

139.                     Den eigenen Weg zu gehen erfordert den größten Mut.

140.                     Ich kann gut leben ohne Arbeit.

141.                     In den letzten hundert Jahren ist viel passiert, aber es hat sich nicht viel geändert.

142.                     Das Leben ist zu kurz, um es dem Schicksal zu überlassen.

143.                     Partir c'est mourir un peu.

144.                     Das Glück kann man nicht kaufen.

145.                     Wenn einer nicht mehr weiter weiß, gründet er einen Arbeitskreis.

146.                     Du kannst einen andern nicht lieben, ohne dich selbst zu lieben.

147.                     Die Ernte ist kurz.

148.                     Wie lange dauert ein Krieg, wenn er vorbei ist?

149.                     Helden sind entweder dumm oder tot.

150.                     Vor zwanzig Jahren sahen wir schon mal jünger aus.

151.                     Gucken, was da los ist.

152.                     Weihnachten nicht verrückt spielen.

153.                     Alles Neue kommt aus der Provinz.

154.                     Das kleine Glück ist das große Glück.

155.                     Ich habe keine Lust, dauernd umzuziehen.

156.                     Der Ehrliche ist der Dumme.

157.                     Kleine Unternehmen können Pleite gehen, große nicht.

158.                     Ohne Tricks geht es nicht in dieser Welt.

159.                     Wollt ihr reicher oder glücklicher werden?

160.                     Gott ist ein Gott der Lebenden, nicht der Toten.

161.                     In der Dunkelheit sind die Blinden im Vorteil.

162.                     Death is not negotiable.

163.                     Fremde sind einem gegenüber toleranter als die eigenen Bekannten.

164.                     Tote leben länger.

165.                     JedeR hat etwas beizutragen.

166.                     Was legal ist, ist noch lange nicht recht.

167.                     Im eigenen Leben sollte man schon gelegentlich vorkommen.

168.                     Bist du ein wirklicher Mensch?

169.                     Je weniger drin, desto mehr drum herum.

170.                     Die Natur kann keine Fehler machen.

171.                     Beim schönsten Regenbogen muss auch Regen sein.

172.                     Gleich und Gleich gesellt sich gern.

173.                     Die eingebildeten sind die nettesten Menschen auf der Welt.

174.                     Wenn mer ooch weiter nischt ham, sin mer doch wenschtens beisamm.

175.                     Manchmal muss ich die Augen schließen, um klarer zu sehen.

176.                     Von Hoffnung kann ich nicht leben.

177.                     Was haben wir falsch gemacht?

178.                     Wer wetten will, will betrügen.

179.                     Solang Sie nichts wissen, ist alles offen.

180.                     Wir wissen so vieles nicht.

181.                     Man beschäftigt sich mit den Dingen erst, wenn sie nicht mehr da sind.

182.                     In der Ruhe liegt die Kraft.

183.                     Augen auf beim Eierkauf.

184.                     Aus einem verzagten Arsch fährt kein fröhlicher Furz.

185.                     Hoffnung ist die Mutter der Dummheit.

186.                     Was wollen wir? Was können wir?

187.                     Die kleinen Leute sind klüger als die großen.

188.                     Langfristig sind wir alle tot.

189.                     Was gut ruht, soll man nicht von der Stelle bewegen.

190.                     Entweder essen oder diskutieren.


 
 
  Auf Lügen ist diese Welt gebaut.