Widerstand

Wer im Kapitalismus einfach da ist, als Mensch, als Lebewesen, übt schon Widerstand aus. Das ist für alle Menschen machbar. Das führt zu Aktivitäten. Das führt zu Umwälzungen in der Natur. Die Natur wälzt sich dauernd um; wer nicht mitmacht, geht unter – wie der Kapitalismus.

 

 

 

 

 

Nehmt Vernunft an!

Wenn es wegen der Rationalisierungsdynamik des Kapitalismus immer weniger menschenwürdige Arbeit gibt, ist es doch sinnlos, den Menschen vorzuwerfen, sie würden sich nicht genügend um Arbeit bemühen. Oder man gibt zu, dass man Sklavenarbeit meint.

 

Ein Terrorakt ist kein Krieg, sondern eine Angelegenheit der Polizei. So war es mit allen Terrorakten vor 9/11: ANC, RAF ... Terrorakte weisen auf ein gesellschaftliches Problem hin: Kurzfristig kann die Polizei helfen, aber langfristig muss die Struktur der betreffenden Gesellschaft geändert werden. Auf Terrorakte muss politisch, nicht militärisch reagiert werden. Die Drogensucht ist ein gesellschaftliches Problem. Es hat keinen Sinn militärisch darauf zu reagieren, Bomben auf eine Drogenszene zu werfen, auf flüchtende Dealer zu schießen. Die Polizei reagiert anders darauf, sie gefährdet keine Unbeteiligten, die Gesellschaft weiß, dass sie Kranken helfen muss. Entsprechend muss auf Terrorakte reagiert werden. Islamistischen Terrorakten muss mit einer anderen Haltung des Westens gegenüber dem Islam reagiert werden. Wenn 80 % der Terrorakte durch eine Lösung des Nahostproblems verhindert werden können, muss das Nahostproblem gelöst werden. Bomben auf Afghanistan oder den Irak sind kein wirksames Mittel gegen Terrorakte.

 

Wenn ein Mensch ein Recht darauf hat, dass seine Würde respektiert wird, dann hat er doch ein Recht auf Leben, ohne dass er dafür eine Gegenleistung erbringt. Also wenn jeder Mensch ein Recht auf Leben hat, hat er doch ein Recht, menschenwürdig in seiner jeweiligen Umgebung zu leben, ein Recht auf Existenzgeld, wenn ihm schon wegen der großen Zahl kein Recht auf ein Stück Land mehr zugesichert werden kann, von dem er sich selbst ernähren kann. Menschenwürde macht keinen Sinn in einer Gesellschaft, in der nicht das Existenzgeld am Anfang steht, sondern die Sozialhilfe am Ende.

 

Wenn es ganz normal ist, dass Kapital im Laufe seiner historischen Entwicklung immer wieder in Verwertungskrisen gerät, weshalb werden dann die ArbeitnehmerInnen dafür verantwortlich gemacht?

 

 

 

 

 

 

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Sozialistischer Widerstand