Wie soll einer schöne Musik oder ein gutes Produkt machen, wenn sein eigenes Leben davon abhängt?

 

Wie soll einer Partner sein, wenn sein eigenes Leben davon abhängt?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach mehreren von uns angezettelten Weltkriegen und von uns ausgelöster fortschreitender Verarmung und Verelendung der Welt ist offensichtlich: Mit uns Weißen stimmt etwas nicht, mit unserer Art zu leben und zu denken. Wir bitten alle Mitmenschen, die unter uns leiden mussten, um Vergebung und bieten an, uns in der folgenden Art zu bessern:

 

 

Das ist nicht meine Welt.

Meine Welt ist all das,

was meinem Körper gut tut.

 

 

 

 

 

Eingang

 

 

Wer nur tut, worauf er Lust hat, wer in seinen Gefühlen nicht gehemmt ist, wer nur wenig braucht für sein Leben und dieses Leben als gut empfindet, wer Vertraute um sich hat, kurzum, wer ein Tier ist, braucht dieses Buch nicht lesen.

 

Wer dies für unsinnig hält, lässt sich am besten in das Thema einführen: sinnlich, begrifflich.

 

Der menschliche Körper hat ein einfaches Prinzip der Selbstorganisation: Alles unterstützen, was der Erhaltung des Lebens dient.

 

Wenn das System eines menschlichen Individuums einen bestimmten Grad von Beschädigung erreicht hat, schlägt das Prinzip in sein Gegenteil um:

 

Alles unterstützen, was das unerträgliche Leben erträglich macht: Selbstüberschätzung, Drogen, Selbstzerstörung. Dieses Prinzip nennen wir das kapitalistische Prinzip, notwendig entstanden aus einem patriarchalen Anfang (Die Frau ist Eigentum des Mannes), Tauschverhältnissen, Geld, Macht, Staat, ökonomischem Wettbewerb, Wirtschaftswachstum, Kapitalismus, Faschismus. Die Selbstüberschätzung (Religion, Suprematie) rührt aus einer ursprünglichen existenziellen Angst.

 

Damit befassen wir uns hier nicht. Hier geht es um eine Alternative zum Kapitalismus, um den Drang von Menschen, sich am Leben zu erhalten.