Einleitung

 

Die Herrschenden in einer Gesellschaft üben eine geistige Hegemonie aus über die veröffentlichte Meinung, die sie bestimmen kraft ihres finanziellen und militärischen Vermögens über ihren individuellen Bedarf hinaus. Wenn nun „die Zeit eine Frage aufwirft“, können sie diese nur im Rahmen ihrer soziologischen Stellung, d.h. ihrer Macht, beantworten. Z.B. auf die Frage „Woher Brot nehmen für das Volk?“ die Antwort: „Gebt ihnen doch Kuchen.“ Z.B. Christoph Türcke, Professor, auf die Frage „Wie kann ein Ausgegrenzter (z.B. Arbeitsloser), von seiner Glaubensgemeinschaft Verlassener, Ungläubiger, Unsicherer ohne Identität vor einem Abgleiten in einen Fundamentalismus bewahrt werden?“ die Antwort: „Es gibt einfach keine andauernde Sicherheit. Um seine Identität muss man immer wieder neu ringen.“ Das kann er sagen, weil Unsicherheit und Identitätsverlust mit einer entsprechenden (finanziellen und militärischen) Macht im Rücken immer noch erträglich ist. Falsch ist es allerdings, diese soziologisch beschränkte Antwort als allgemeine Wahrheit auf alle Menschen in einer Gesellschaft zu beziehen, wie es Herrschende in ihrem naiven Glauben tun. So zu tun, als sei die Antwort eine wissenschaftliche Erkenntnis.

 

Denn ein Lebewesen braucht sehr wohl Sicherheit und Identität. Diese gewinnt es auch leicht, wenn es nicht mehr will als die Befriedigung seiner sinnlichen Bedürfnisse. Die Subsistenz eines guten Lebens und ein Zuhause. Diese Haltung nehmen alle Lebewesen ein, die nicht eine Machtposition zu verteidigen haben. Herrschende jedoch kommen nicht auf die naheliegende Antwort: „Gebt ihm doch sein täglich Brot.“

 

 

 

 

 

SozialistInnen sind nicht die Niedergeschlagenen, sondern die, die sich ihrer Kraft erfreuen, ihrer Ressourcen, die sie haben für ein gutes Leben.

 

SozialistInnen sind nicht die angeblichen AtheistInnen, die doch wieder Götter generieren wie Marxismus, Faschismus, Konsumismus, freie Marktwirtschaft, sondern die, die wirklich keinen Gott brauchen, weil sie ihre Identität in der Befriedigung ihrer sinnlichen Bedürfnisse finden, weil sie sich als Tiere verstehen.

 

Im Sozialismus haben es die Menschen so gut wie Haustiere. Es gibt keine Haustiere mehr, weil auch die Menschen sich als Tiere erkannt haben.

 

 

 

Menschenwürde: ein erfülltes und entspanntes Leben.

 

 

 

Solidarität: Wer aufeinander Rücksicht nimmt, kann gemeinsam handeln. Wer gemeinsam handelt, erreicht mehr.

 

 

Gordon Brown (Labour) will Macht, Reichtum, Aufstiegsmöglichkeiten für alle. Das wollen Sozialisten gerade nicht: keine Macht, kein Haben, keine Aufsteigermentalität. Er hat nichts aus der Vergangenheit gelernt.